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Montag, den 14. Februar 2011 um 20:46 Uhr

Bewegung in Vorarlberg ??

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Vorarlberger Nachrichten, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

 

 

 

Die FPÖ Vorarlbergs hat sich des Themas Verfassung und Skischulrecht angenommen.

Klubobmann Egger hatte bereits in der Vergangenheit Partei für die Vorarlberger Skilehrer ergriffen.

Es wurde von Seiten der FPÖ ein "Antrag auf Novellierung des Vorarlberger Schischulgesetzes als Sicherungsmaßnahme für den Wintersporttourismus im Lande" im Präsidium Präsidium des Vorarlberger Landtages eingebracht.

Sportlandesrat Siegmund Stemer (ÖVP) scheint dem Antrag nicht gänzlich ablehnend gegenüberzustehen. Im heutigen Online-Betrag des ORF Vorarlberg ist zu lesen :  "Ab kommender Wintersaison soll es in Vorarlberg Skilehrer geben, die außerhalb der Skischulen selbstständig arbeiten, sagt Landesrat Stemer. Diese "Ein-Personen-Skischulen" sollen nach Vorstellung Stemers in das Gesamtsystem eingebettet werden"

 


Agenturmodelle und/oder Modelle wie der adaptierte Gesellschaftsvertrag der Skischule Zürs sollten zu einer Zusammenarbeit von bestehenden Skischulen und Einpersonenunternehmen führen.  Dies auf einer verfassungskonformen Basis welche faire Bedingungen und Rechtsicherheit schaffen sollte, zum Wohle unserer Gäste und zur soliden Weiterentwicklung des Fremdenverkehrs Vorarlbergs.

 

Links :

FPÖ Antrag auf Novellierung des Vorarlberger Schischulgesetzes vom 14.02.2011

VOL Beitrag vom 14.02.2011

Online-Betrag des ORF Vorarlberg vom 14.02.2011

TV Beitrag des ORF Vorarlberg vom 14.02.2011

VOL Beitrag vom 5.1.2011

VOL Betrag vom 22.12.2010

 

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Kommentare (6)
6 Mittwoch, den 23. Februar 2011 um 07:43 Uhr
Olaf B.
Heute kann man doch nach Tirol schauen. Zum Beispiel in St. Anton hat sich eine Gruppe von Einmannskischulen unter einer Vermittlungagentur zusammen getan. Alles Staatliche und Einheimische Skilehrer. Die Folge: 100% Auslastung, auch in schlechten Wochen. Der Gast weiss, was er dort bekommt.

Habe gestern gehört, dass Eltern ihr Kind nicht in die übervollen Gruppen mit zum Teil 14 Kindern stecken wollen.

Auf der anderen Seite hat der Tiroler Skilehrerverband nun Kontrolleure eingestellt. Die Kontrollen beschränken sich auf die Skilehrer die ausserhalb der Arlberger Skischule fahren. Bravo Herr Walter.
5 Montag, den 21. Februar 2011 um 21:31 Uhr
admin
http://derstandard.at/1297818586335/Debatte-Anstellungspflicht-entzweit-Skischulen
4 Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 19:32 Uhr
shortly without von delay
Super Entwicklung, Vorarlberg ist in Europa angekommen.
Hoffe nur, daß sich "einbetten und selbstständig" - dann in der Praxis - nicht zu sehr widersprechen. Ich persönlich, will mit einer Schischule, überhaupt nichts mehr zu tun haben.
3 Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 14:51 Uhr
Heini Schultz
@ Epu

.... auch schon aufgewacht!?

Jetzt fragen sich wir und die Leser, was will Melmer eigentlich, oder nimmt man (die Presse) ihn nur als Buhmann, die wirklichen Verhinderer/Vernaderer sitzen weiter im Osten?

Erich Melmer weiss sich zu wehren, es geht um den
Tiroler Schischul-LEITER-verband, der großen Einfluss auf einige andere Bundesländer hat. Dieser hat aus Eigeninteresse den selbstständigen Schilehrer der Gebietskrankenkasse geopfert, aber durch die OGH-Klage mit Ergebnis Ein-Mann-Skischule eine unerwartete Antwort der Vernuft erhalten.

Sicher, es ist nichts so schlecht, dass nicht irgendwo etwas positives dabei wäre, für den einen oder anderen Schilehrer ist die GKK-Regelung besser, denn dieser Schilehrer/Snowboardlehrer will weder denken noch führen, sondern will/muss geführt werden und überlässt das Denken jemand anderen!

In jedem Wintersport-Ort gibt es mehr als ein Hotel, mehr als ein Sportgeschäft, mehr als ein Cafe.
Was wissen die, was bestimmte Schischulleiter noch nicht wissen (oder nicht wissen wollen)?

Der Mitbewerb spornt an, wir lernen aus der Geschichte und verstehen, warum Schischulen die Ges. nach bürgerl. Recht gegründet haben, und wir werden sehen, dass diese Lösung wieder kommt, in einer der heutigen Zeit angepassten Form!

Schi Heil!
2 Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 12:22 Uhr
EPU
Melmer sagt im ORF Interview - die Einmannskischule würde sich nur mehr um die reichen Gäste kümmern und keine Kinder unterrichten.

Ist Kinderunterricht unrentabel ? Laut Preistabelle der Skischule SKISCHULE KLOSTERTAL(Skischulleiter: Erich Melmer) kosten 6 Tage Kinderkurs 189.- Euro. sind 8 Kinder im Kurs ergibt dies 1512.- Euro die Woche. 10 Kinder : 1890.- / 12 Kinder, das gesetzliche Maximum : 2268.- Euro.

Zum Vergleich der Privattarif : z.B. für 3 Personen 1 Tag (4 std) verrechnet die SKISCHULE KLOSTERTAL für den Privatlehrer 215.- Euro

6 Tage Privat kosten demnach 1290.- Euro....

So gesehen scheinen die Kinder das bessere Geschäft zu sein. Sicherlich verursachen Kinderland und Betreuung zusätzliche Kosten und Aufwand. Aber Kinderunterricht ist im Gegensatz zum Erwachsenenkurs nicht rückläufig. Eigentlich gut für die bestehenden Skischulen, daß die Einmannskischulen in diesen wichtigen Sektor keine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Ich verstehe seine Argumentation nicht.
1 Montag, den 14. Februar 2011 um 23:24 Uhr
F.H.
Zeit is worn.

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