Start Ein Wintermärchen

Wer ist online ?

Wir haben 40 Gäste online
Banner
Banner
Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 07:55 Uhr

Es war einmal .......

 

eine kleine Schneemaus. Die Schneemaus hatte einen guten Freund, die Schneekatze.

Leider hatte die Schneekatze eine Stoffwechselkrankheit und hatte immer Hunger.

Die Schneekatze wurde immer dicker und es wurde ihr immer beschwerlicher herumzulaufen und Nahrung zu besorgen.

Außerdem ärgerte sie sich sehr über die Schneemaus die ihr immer das Essen in der Nähe wegschnappte. Doch die Schnemaus hatte natürlich auch Hunger, nicht so viel wie die Schneekatze, aber sie mußte doch essen und ihre kleinen Schneemauskinder füttern die noch ganz klein waren...


Da sagte die Schneekatze zur Schneemaus : " Du, wir machen das so, alles was hier in der Nähe essbar ist gehört mir, aber weil du mein Freund bist, kannst du die Krümel haben die ich übrig lasse ..."
Da sagte die Schneemaus : " Nein, das will ich nicht, außerdem ist das nicht gut für deine Krankheit, du mußt dich bewegen sonst wirst du noch dicker...."
Da schrie die Schneekatze : " Dann sind wir ab jetzt keine Feunde mehr, wenn ich dich erwische fress ich dich !!!"

Ab jetzt hockte die Katze vor dem Loch in dem die Schnemaus wohnte und versuchte sie zu erwischen.......tagein, tagaus.

Die Schneemaus mußte sehr vorsichtig sein, und konnte nur etwas zu essen holen wenn die Schneekatze in die andere Richtung schaute.

Für beide war das sehr anstrengend, es war keine schöne Zeit.

Sie waren so aufeinander konzentriert, daß sie gar nicht sahen wie ein riesiger Schatten sich auf sie zubewegte.

Es war der Schatten von einem Tyrannosaurus Rex,  kein Schnee-Tyrannosaurus Rex sondern einfach irgendeiner. Der machte einmal Schnapp und fraß die Schneemaus, die Schneekatze und auch den Baum in dem die Schneemaus ihr Loch hatte.

Soooo groß war er, der Tyrannosaurus Rex.

Und die Moral von der Geschicht :  die Gefahr ist nicht leicht zu sehen, insbesondere wenn man abgelenkt ist weil man mit jemanden streitet, der eigentlich ein Freund ist.

 

 

Nach außen hin  ist die Diskussion bezüglich des selbstständigen Unterrichtens von Staatlichen Skilehrern  eine Diskussion der Grund bzw Verfassungsrechte. In Wirklichkeit zählen für die "Bewahrer" ausschließlich wirtschaftliche Überlegungen.

Was von jetzigen Skischulgranden übersehen wird ist jedoch, daß ein Geschäft, in dem man mit billigen Arbeitskräften eine erhebliche Wertschöpfung erreichen kann auch für andere, große Unternehmen interessant ist.

Große Unternehmen die im Tourismus schon als "Big Player" gelten, streben natürlich nach Expansion egal ob in deren Kernkopetenz oder im "Nebenprogramm".

Solche Big Player sind vor allem große Reisebüros oder auch große Liftgesellschaften oder Zusammenschlüsse von mehreren Liftgesellschaften. Nicht auszudenken wie mächtig  ein solcher Player wäre der sowohl Skiverbund als auch Reisebüro wäre.

Diese Unternehmen sind schon direkt am Kunden, sind bestens national und international vernetzt, sowohl wirtschaftlich als auch schon politisch. So sicher wie das Amen im Gebet werden diese Big Player versuchen auch die Skischulen unter Ihren Einfluß zu bekommen.

Das wird Ihnen auch gelingen, wenn wir nichts dagegen tun.

Egal ob diese Organisationen selbst Skischuleigentümer werden und sich einen "Skischulleiter" als Geschäftsführer anstellen, oder ob sie die "autarken" Skischulleiter über Provisionen melken, durch Gästeentzug in der Hand haben oder über den Liftkartenpreis erpressen.

Normalerweise beginnt das ganz harmlos mit "Harmonisierungsmaßnahmen" wie Preisabsprachen oder " neue Geschäftsverbindung  zum beiderseitigen Nutzen".

Die Big Player zeigen sich kollegial und behandeln die Skilehrer oder deren Vertreter anfangs noch so, als ob sie in derselben Liga spielen würden. Die Skilehrer fühlen sich natürlich geschmeichelt, daß sie von so mächtigen Leuten auf Augenhöhe angesprochen werden.
Dies tut dem Selbstbewußtsein gut, welches sowieso angeknackst ist, da die Skilehrerlobby die schwächste ist, im Vergleich zur Lobby der Hoteliers, Liftgesellschaften oder Reisebüros.

"Zuerst wird das Wildpferd noch gestreichelt bevor es zugeritten wird" Gut die Skilehrer sind nicht ganz so romantisch schön wie Wildpferde, aber das Prinzip ist dasselbe. Die Abhängigkeit kommt schleichend.

Ganz konkret, wenn wir jetzt keine Qualitätsoffensive machen, verbunden mit einem gesetzlichen Mindestanteil an staatlichen Skilehrern sowie der Möglichkeit des selbstständigen Arbeitens für staatliche Skilehrer, ist das Skischulgeschäft für Großkonzerne interessant.

Wenn die in Bewegung kommen, und ins Skischulgeschäft  einsteigen sind wir chancenlos. Jegliche Eigenbestimmung ist dann Illusion. Die daraus resultierende Machtkonzentration wird noch mehr als jetzt bewirken, daß sowohl Politik als auch Presse in nur eine Richtung marschieren.

In deren Richtung ....

 

Diejenigen die jetzt noch "Middle bis Big Player" im Skischulgeschäft sind, sind dann draussen.

 

 

 
Kommentare (1)
1 Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 14:45 Uhr
marc
Wir sehen, dass der moderne Kapitalismus im Salzburger Tourismus die Tendenz zu sozialer Ungleichheit in und zwischen den Gesellschaften verschärft: in Arme und Reiche, in Integrierte und Ausgegrenzte, in Beschäftigte und überflüssig Gemachte.
Ich meine, dass eine Skischule politisch entscheiden muss, welchen Zielen ihre Wirtschaft dienen soll.
Wirtschaft besteht nicht darin die Kühe, sprich eigene Angestellte und Gäste so lange zu melken wie es geht!
Es ist an der Zeit den einheimischen Angestellten mehr Respekt mit höherer Entlohnung zu geben, damit sie endlich spüren daß sich gute Arbeit und Qualität lohnt.
Diese Qualität besteht darin den Gästen die möglichkeit zu geben die Einheimische Kultur mitzuerleben und dadurch nicht nur skifahren zu lernen sondern nebenbei Kultur und kontakt mit Menschen die hier aufgewachsen sind zu haben.
Die ist viel wichtiger als viele Arbeitgeber im touristischen bereich glauben!
Es wird sich auch positiv auf sie Gastzufriedenheit auswirken....
Oder wollen wir alle von Ausländischen firmen überrollt werden??
Das "Raubtier" Kapitalismus muss gezähmt werden

Kommentar hinzufügen

Ihr Name:
Kommentar: