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Samstag, den 17. Oktober 2009 um 10:41 Uhr

Herausforderungen, Entwicklungen der letzten Jahre



Die letzten 20 Jahre brachten einschneidende Veränderungen im Buchungsverhalten unserer Kunden mit sich. Der Fortgeschrittenenunterricht der Erwachsenen ist stark rückläufig (bis zu - 80%), Privatunterricht leicht zunehmend, Kinderunterricht sowie Anfänger-Erwachsene nach wie vor Kerngeschäft.

Der Kunde will in immer kürzerer Zeit " Skifahren lernen", Fremdsprachen werden immer wichtiger. Viele wollen jedes Jahr in ein anderes Gebiet zum Skifahren.

Die persönliche Beziehung zwischen Gast und Skilehrer ist kaum mehr vorhanden, die "Skikursgruppe" ist heute maximal eine Zweckgemeinschaft auf (kurze) Zeit; es entstehen keine sozialen Bindungen, Freundschaften ..kein Grund zum Wiederkommen... kein Grund nächstes Jahr wieder denselben Skilehrer zu buchen.

Wir sind seit geraumer Zeit in der EU, auch wenn manche davon nicht begeistert sind. Dies bringt mit sich, daß der Markt geöffnet wird durch Dienstleistungsfreiheit, Niederlassungsfreiheit, gemeinsame Währung sowie Gesetzen die diese Öffnung des Marktes durchsetzen. Wir Österreicher profitieren vielerorts davon - Die Beseitigung der Beschränkungen hinsichtlich Arbeitserlaubnis bzw. Personenverkehr ist Riesenchance auch im Skilehrerwesen (Spitzenabdeckung) .

Die Tatsache zu ignorieren, daß Österreich durch eigene Willenserklärung Mitglied der EU ist, und sich somit freiwillig den gemeinschaftsrechtliche Forderungen  mit allen Kosequenzen unterwirft, bringt uns nicht weiter.

Die EU hat unserer Landesregierungen bereits abgemahnt bezüglich des Verbots der Gästeaufnahme und der 14/20 Tage Regelung bezüglich des Ausflugsverkehrs.

Vorbei ist die Zeit des Gebietsschutzes - jegliche Bestimmungen die noch aus der Zeit des Skischulmonopols stammen oder als Reaktion auf Fall des Monopols als "Schadensbegrenzung" formuliert wurden, sind illegal da nicht EU konform.   mehr lesen...

Jetzt ist die Zeit um Konzepte auszuarbeiten, die den Fortbestand des österreichischen Skilehrerwesens in wirtschaftlicher und qualitativer Hinsicht sichern. Konzepte die die Weichen stellen für die nächsten 10 - 20 Jahre. Wir brauchen Strukturen die schnell und dynamisch auf die Erfordernisse des Marktes reagieren können. Hiezu brauchen wir gesetzliche Regelungen die sowohl Nischenprodukte/Kleinskischulen/Privatskilehrer als auch grosse Skischulen zulassen aber gleichzeitig ein hohes qualitatives Niveau sichern.


Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen. diese sind seit jeher Gastlichkeit, Gemütlichkeit, Freundlichkeit und persönliche Betreuung des Gastes. Der Gast soll nicht das Gefühl haben nur eine Nummer zu sein, Schlachtvieh, gut genug um sich bei uns auszubluten, also Geld bei uns zu lassen aber eigentlich wollen wir nichts mit ihm zu tun haben.

Unser Gast hat sich eine Person als Skilehrer verdient, einen "richtigen Skilehrer" der sympatisch ist skifahren und vor Allem auch unterrichten kann. Was unser Gast nicht verdient hat, ist einen ausstauschbaren Arbeiter der nur durch seinen Anzug als Skilehrer erkennbar ist, der keine Beziehung zum Skifahren hat, desmotiviert ist da er nichts verdient oder das Skilehrern nicht als Beruf sieht sondern als verlängerten Skiurlaub.

 
Kommentare (2)
2 Samstag, den 07. November 2009 um 09:44 Uhr
der rote däne
Schaug an was die ISIA in die konferenz von Jesolo sagt. seite 9, und antrag von Österreiche skilehrverband mit die femsp . da siegt man, was die Österreichische skilehrverband und die Franzosiche will. dass nehmlich alle die was skilehrer sein wolle, in eine skischul arbeite müsse und so nicht Selbständig arbeite können.
da ist link: http://www.isiaski.org/download/dv_jesolo_de.pdf
1 Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 08:57 Uhr
walter
Glaub das wir auf Qalität viel größeren Wert legen müßten denn große Schischulen mit viele untalentierten und unterqualifizierten Schilehrern sind nicht wirklich das was Leute für ihr gutes Geld suchen...lieber mal einen Tag warten und bei einem guten Schilehrer Unterricht nehmen, als bei einem Schilehrer fahren der keine Beziehung zum Job und auch keinen Spaß am Job hat...

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