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Samstag, den 28. November 2009 um 19:16 Uhr

Österreich und Frankreich wegen des Euro test unter starker Kritik

 

Auszüge aus den Protokoll der Sitzung 22.05.2008 – 08.30 – JESOLO – ITALIA

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Björn Zeitz, der Vorsitzende der juristischen Kommission  dazu :

Dieser Antragspunkt (Punkt 3) kommt vom Präsidenten der FEMPS (Richard Walter), des Konkurrenzverbandes zu ISIA, dessen Gründung allein schon ein Schlag ins Gesicht von ISIA war und richtet sich gegen die Grundinteressen von ISIA, wie sie in § 3 der Statuten seit Jahrzehnten festgelegt sind.“

 

 

VORTRAG AN DER ISIA-GENERALVERSAMMLUNG, JESOLO, MAI 2008

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Was brauchen wir?
Wir brauchen Mobilität im Markt.
Wir brauchen weniger Hürden (und weniger hohe Hürden), damit junge Menschen in diesen Beruf
einsteigen können.
Wir brauchen ein System der gegenseitigen Anerkennung von Skilehrerdiplomen der verschiedenen
Stufen.
Wir brauchen eine demokratisch organisierte europäische Plattform.

Und dann gibt es da noch FEMPS
, einen verzweifelten und undemokratischen Versuch, die
Macht an sich zu reissen.
Die Statuten der FEMPS lesen sich wie der verzweifelte Versuch, ein protektionistisches System
aufrechtzuerhalten, das dem Europäischen Komitee dadurch abgerungen wurde, dass man die Si-
cherheit der Kunden als Geisel nahm und zur Täuschung nicht analysierte Statistiken heranzog.
Wenn man sich die Statuten anschaut, sieht man, dass die gesamte Macht bei den FIÖ-Ländern
(Präsidium, Vorstand usw.) liegt und der Euro-Test zum Heiligen Gral erklärt wird. Gleichzeitig
beansprucht man – unter dem Deckmantel der Polyvalenz – das alleinige Recht auch auf alle ande-
ren Disziplinen.
Wir haben diese Auseinandersetzung nicht angefangen; es war die FIÖ. Das Ergebnis: Kollegen
sind zu Feinden geworden.
Der kameradschaftliche Geist unter den Berufskollegen, der in der Vergangenheit herrschte, hat aus
wirtschaftlichen Gründen der Fremdenfeindlichkeit Platz gemacht.
Punkt 1 und 2 des österreichischen Antrags sind nicht besser: Der österreichische Vorschlag ist bes-
tenfalls ein Versuch, ISIA zur Seite zu stellen oder zu lähmen.
Wir sind gegen die FEMPS-Diktatur und das Euro-Test-Monopol.
Wir weigern uns, noch länger nach der Pfeife der FIÖ zu tanzen.

Die Rolle der ISIA
Wir haben ISIA lange Zeit unterstützt. Wir sind Demokraten und erwarten Offenheit und Transpa-
renz. Wir mögen keine Erpressungen, Spielchen oder Manipulationen der Regeln.
Beispiele:
- Zwei Erpressungen
- 1989 weigerte sich Frankreich zwei Jahre lang, Beiträge zu bezahlen, um eine Anpassung
der Statuten zu erzwingen.
- 2006 zwingen Frankreich und Österreich den Vorstand, seine Initiative zur Schaffung einer
europäischen Plattform fallen zu lassen.
- FEMPS und der von Österreich gestellte Antrag sind weitere Versuche, ISIA auszuschal-
ten.
Das ist kein demokratischer Dialog basierend auf Argumenten, sondern ein brutales Machtspiel.
- Ich hoffe, dass der Vorstand und die Generalversammlung dies nun im Jahr 2008 nicht ein
drittes Mal zulassen und dem Machtspiel der FIÖ/FEMPS und dem österreichischen Antrag
nicht nachgeben werden.
- Manipulation der Bestimmungen der Statuten
Kurz vor dieser Versammlung bestellte Österreich plötzlich 3000 zusätzliche ISIA-Marken; wurden
plötzlich zusätzliche Stimmen gekauft?

 

 

Protokoll :22.05.2008 – 08.30 – JESOLO – ITALIA   download

 

Kommentare (4)
4 Freitag, den 22. Juni 2012 um 12:19 Uhr
admin
In den meisten Bundesländern wird dies so gehandhabt.

Die Isia Marke erhalten jene, die die Ausbildung absolviert haben die den "Mindesanforderungen" der ISIA entspricht. Der österreichische Landesskilehrer entspricht diesen Mindesanforderungen. Die ISIA Card erfordert ein höheres Ausbildungsniveau - also eine Niveau das dem Staatlichen Skilehrer entspricht.

Der ÖSSV bestellt jedes Jahr 5000 Marken - dies ensprcht in etwa der Summe der Anzahl von aktiven Staatlichen und Landesskilehrern zusammen.

Die Anzahl der gekauften Marken bestimmt auch die Stimmenanzahl der einzelnen Länder bei den Abstimmungen der ISIA. Je mehr Marken man kauft desdo mehr Stimmen hat man.

Pro Marke bezahlt der ÖSSV 1,50 SFR das entspricht 1,23 Euro.

Die ISIA Card ist in Österreich unseres Wissens noch nicht erhältlich.
3 Freitag, den 22. Juni 2012 um 10:46 Uhr
Anton
Duerfen Landesskilehrer auch die ISIA Marke erhalten?
2 Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 15:02 Uhr
koessler
INFO VOM ARLBERG RICHARD WALTER BEI INTERSKICONGRESS BEI ABSTIMMUNG
BZGL:EUROTEST MIT FRANKREICH ABGEBLITZT ER WURDE MIT PFEIFFKONZERT
IM SAAL BEGLEITET TOLLER PRÄSIDENT ODER? ES PRASSERT IM GEBÄLK
1 Montag, den 06. Dezember 2010 um 18:45 Uhr
Lorenz
Im verteidigung des Eurotests: Ich habe kein zweifel, mit einem gewissen guten Training können viele mehr das bestehen. Die die es nach mehrere Versuchungen nicht schaffen, ist meistens wegen viel zu wenig Training. Persönlich habe ich gesehen, viele zwischenstaatliche Skilehrer die einfach kurz vor dem 2.Semester traniert haben, und viele natürlich haben das nicht bestanden. RST kann man nicht in zwei Tage lernen... dasgleiche gilt für die die zur Aufnahmeprüfung gehen. Diese, wie ich, die keine (gute) Rennläufer waren, sollten sich überlegen vielleicht 600euro in einem oder mehrere Sommer/Herbstcamps zu investieren. Schlussendlich kosten die Antretungen oder Wiederholungsprüfungen mehr.
Andere Berufe müssen Jährliche Prüfungen bestehen. Wir Skilehrer im Gegenteil reicht uns das beitreten jede 4 Jahre einen 2 Tägig Fortbildungskurs. Ich darf mit meine veraltete Teknik unterrichten und keine darf mir das verbieten.

Ausbildungen in einigen (wenigen) Länder hätten keine Probleme sich gegeneinander anzupassen, z.B. CH, AUT, F, I, Arg, Japan...
Leider entsprechen einige Länder dieses Niveau nicht. Gelände fahren, nicht mal Buckelpisten sind von vielen Länder von den Ausbildungen ausgeschlossen (Spanien, Andorra, Chile, Australien?), Schulefahren sind nach Style von vielen Ausbildner angepasst, und ganz weniger Länder können Stolz sagen dass sie einen Untersuchungszentrum für neue Technik haben (sowie die Skiakademie). Also es bleibt nur übrig den Eurotest. Wie am Anfang gesagt, Training und mehr Training.
Es soll nicht unmöglich sein, aber der Prestige der Skilehrerberuf muss bleiben, und das niveau kann man zur Zeit leider nur mit einem Zeitrennen testen.

Die ISIA will alles vereinfachen, aber dann müssen sie sich einigen, ALLE Länder richtig testen lassen, da in viele die Ausbildung (bei Bestechung oder Kollege) geschenkt wird. Das würde auch viele Länder verpflichten, richtige Ausbildner (staat Freunde oder alte Kollege) aufzunehmen.

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