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Freitag, den 26. Februar 2010 um 15:51 Uhr

Skischulmonopol gefallen

Es ist soweit, das erste Bundesland hat die Skischulkonzession aus dem Gesetz entfernt.

 

Jeder  Staatliche Skilehrer/Snowboardlehrer darf in Wien selbstständig und bewilligungsfrei unterrichten.

Dies gilt auch für den Landesskilehrer und Absolventes des Grundkurses der  Landesskilehrerausbildung im Umfang ihrer Lehrberechtigung.

Es ist weder eine Skischulbewilligung noch eine anderweitige Bewilligung erforderlich.

Hier Auszüge aus dem Gesetz :


.....(2) Die erwerbsmäßige Unterweisung in die Fertigkeiten des Schilaufes sowie die Anwerbung von Personen oder Personengruppen zum Zweck, ihnen diese Fertigkeiten zu vermitteln, ist nur Personen gestattet, die über eine Ausbildung gemäß den Bestimmungen des 3. Abschnittes dieses Gesetzes verfügen.


3. Abschnitt - Lehrberechtigung

§ 10. (1) Die Tätigkeit der Unterweisung in Wintersportarten darf nur nach erfolgreicher Absolvierung eines entsprechenden Lehrganges bzw. Kurses ausgeübt werden.

(2) Durch die Absolvierung nachstehender Ausbildungen werden die angeführten Lehrberechtigungen erworben:

1.) Diplomschilehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Schilaufs oder in den ausgebildeten, eingeschränkten Sparten;

2.) Diplomsnowboardlehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Snowboardens oder in den ausgebildeten, eingeschränkten Sparten;

3.) Schiführerausbildung – Berechtigung zur alpinen Tourenführung;

4.) Snowboardführerausbildung – Berechtigung zur alpinen Tourenführung;

5.) Landesschilehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Schilaufs;

6.) Landessnowboardlehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Snowboardens;

7.) Langlauflehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Schilanglaufs;

8.) Alternativschilehrerausbildung – Berechtigung zur Unterweisung in den Fertigkeiten des Alternativschilaufs oder in den ausgebildeten, eingeschränkten Sparten.

 

(3) Die Ausbildung gemäß Abs. 2 Z 5 bis Z 8 gliedert sich in drei Abschnitte, den Grundkurs, den Prüfungskurs und den Alpinkurs. Personen, die den Grundkurs erfolgreich absolviert haben, besitzen nur in diesem Umfang die Lehrberechtigung.....

...Ende des Auszugs

 

Zuständige Behörde in Wien  ist das Magistrat 51

Das Magistrat kann und darf keine Bewilligungen ausstellen da das Gesetz keine Bewilligung mehr kennt.

Auch Bestätigungen daß einem die Berufsausübung in Wien nicht untersagt ist werden im Augenblick nicht ausgestellt - dies wird noch von der Rechtsabteilung geprüft.

Eine solche Bestätigung wäre aber notwendig, falls ein in Wien zum Skiunterricht niedergelassener Skilehrer in anderen Bundesländern im Rahmen des Ausflugsverkehr (vorübergehende Dienstleistungserbringung) tätig werden will....

Ein Wiener Skilehrer muß irgendwie nachweisen, daß er rechtmäßig zum Skiunterricht in Wien niedergelassen ist, falls er im Rahmen des Ausflugsverkehr (vorübergehende Dienstleistungserbringung) in anderen Bundesländern tätig werden will.

Das Wiener Schischulgesetz zum Nachlesen :    Bitte hier klicken

 


Unserer Ansicht nach ist das Gesetz zu liberal - Selbstständige Berufsausübung sollte dem Staatlich geprüften Skilehrer vorbehalten sein. Auch die vollständige Entfernung der Skischulkonzession geht zu weit. Es sollte unterschieden werden zwischen :

Selbstständige Berufsausübung als Einzelperson -  Freiberuflicher Skilehrer

Als Rechtstitel hiefür z.B.: Eingeschränkte Skischulbewilligung für Privatuntericht, die eine Skibegleiterbewilligung (nach Salzburger Muster) beinhaltet

und

der klassischen Skischulkonzession die es seinem Inhaber bzw Inhabern erlaubt darüberhinaus Gruppenunterricht für Kinder und Erwachsene anzubieten.

Es bietet sich an, daß "freiberufliche Skilehrer" mit den klassischen Skischulen zusammenarbeiten insbesonders im Bereich Privatunterricht. In Anbetracht der nunmehr extremen Saisonspitzen könnte dies durchaus für die klassische Skischule finanzielle Vorteile bringen. Das unternehmerische Risiko würde geteilt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Skipiste Hohe-Wand-Wiese im 14. Bezirk

 
Kommentare (17)
17 Freitag, den 26. März 2010 um 18:25 Uhr
Thomas S.
Hallo Richard Walter!
Alle haben so ihre Probleme, deine waren die € 1.1 Millionen illegal einbehaltene Gewinnauszahlungen die du deinen Gesellschaftern der Schischule Arlberg wieder zurückzahlen musstest. Wie man hört hast du nicht einmal die gesamten Gewinne von 2008 ausbezahlt, du musst ja einen sehr guten Steuerberater haben und sehr gutmütige Gesellschafter!! Hier im Osten wären wir mit dir abgefahren. Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen. In einiger Zeit kommt noch etwas sehr interessantes auf dich zu. Viel Spass beim weiter die Gesellschafter hinters Licht führen Herr Walter
16 Freitag, den 26. März 2010 um 16:20 Uhr
reinhard.s
die Geschäfte herr RW haben sie anscheinend schon gemacht.Sie müssen aber schon jetzt anfangen zurück zuzahlen was ihnen nicht gehört.das zuletzt lachen wird ihnen noch vergehen.
15 Freitag, den 26. März 2010 um 12:23 Uhr
Edmund (Mundl 2.0)
@RW und @Reinhard

Ich bitte Euch! Seid^s doch nit so kleinlich und beflegelt euch bitte woanders.

Hier geht^s um die Schilehrer, deren Zukunft und vor allem eine starke Interessens-Vertretung.
Es ist doch schon peinlich, wie ihr eure privaten "Unstimmigkeiten" hier herein bringen wollt!

Wir erwarten von euch konstruktive Kommentare (für die Schilehrer und die IGSSÖ),
bekriegen könnt ihr euch im Cafehaus!
14 Freitag, den 26. März 2010 um 10:36 Uhr
RW
@Reinhard: wer zuletzt lacht... Ich würde mich lieber auf Deine Geschäfte konzentrieren.
13 Donnerstag, den 25. März 2010 um 07:56 Uhr
reinhard.s
also ich habs euch gesagt,wartet aber noch ab ich muss noch verschiedenes in wien klären dann muss er wenn er karakter hat den hut ziehen dieser präsident liebe kollegen hat unglaublich viel dreck an sich kleben dies wird nun der landeshauptmann von tirol übermittelt bekommen gehn sie gleich herr walter sonst wirds grausig für sie in st.anton gr,reinhard.s
12 Donnerstag, den 25. März 2010 um 06:43 Uhr
Schilehrer
Juhuuu!Das TIROLER SCHISCHULGESETZT IST GEFALLEN! Es ist soweit, endlich geht Recht vor Mafiamachenschaften!Unser schmieriger Präsident Richard Walter wird sich zwar versuchen zuwehren aber jetzt kann er halt nur mehr mit Dreck schiessen! Recht so und es geht gleich weiter mit einer weiteren Klage! Gratulation an Georg und sein Rechtsanwaltsteam!
LinK: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/483981-2/tirols-skischulgesetz-gekippt.csp
11 Mittwoch, den 17. März 2010 um 22:31 Uhr
nicola
hi secialistas!

irgendwie habe ich das gefühl, dass wir bald ziemlich viel lachen werden... http://derstandard.at/1268700727723/Finale-Saison-Gedanken-Bitte-laecheln

das emotionslose vakuum kriegt überall arge löcher, ich glaube es geht echt was los.

keep on!
nic
10 Dienstag, den 09. März 2010 um 21:27 Uhr
reinhard.s
meine lieben skilehrer es dauert nicht mehr lange,dann wird der übeltäter der auch bei der isia nicht mehr erwünscht ist den hut endlich ziehen,herr walter richard wird ein sehr harten april erwarten müssen bei dem einiges ans tageslicht rückt wo ihr euch alle noch wundern werdet.er hat nun zu viel verbockt,imformationen nach aus höchster hand kann es sich nur um ein bis zwei monate handeln.die gerechtichkeit wird ihn zu fall bringen sicher.grüsse auf eine neue zukunft für uns alle aber ohne die person sofern sie noch eine sein wird euer reinhard.s
9 Freitag, den 05. März 2010 um 08:12 Uhr
Olaf B.
Das sind gute Nachrichten. Ich denke, jeder Skilehrer der in einer Skischule gearbeitet hat, ist befähigt die gleiche Tätigkeit auch ohne Skischule durchzuführen.

Es braucht sicher eine interim Lösung und eine Lösung für alle Bundesländer.

Eine Aktion auf der Interski durchzuführen ist eine gute Idee - der Schuss darf aber nicht nach hinten losgehen und all die Energie die hier investiert worden ist, zu Nichte machen.

Wie ich gehört habe, wird der heutige Anwärter bald aus dem Programm gestichen und in die EU Norm eingeeicht - wer weiss hier mehr?
8 Freitag, den 05. März 2010 um 00:09 Uhr
nicola
lieber admin,

weil du hier mit "das skischulmonopol ist gefallen" titelst, ein paar gedanken...

es ist schon eine weile her als ein zäher kampf gegen den fall des monopols geführt wurde und letztendlich ist es ein kampf der niemanden wirklich stärker gemacht hat. und obwohl das "monopol" sozusagen vor jahren schon gefallen ist und einige sehr verwundet aus dem kampf gingen, scheint es, dass nun immer noch schlachten auszutragen sind. das ist schade, denn zeit und energie könnten wahrlich besser genutzt werden.

als monopolbefreite "wahlwienerin" könnte ich mir jetzt natürlich jedes engagement und jede zeile sparen - denn ich darf jetzt unterrichten und mit der rückendeckung des gesamten gesetztes-wirrwar der länder und der einhaltung aller regeln bin ich theoretisch in vielerlei hinsicht frei zu tun was mir wichtig ist (und in der praxis pfeife ich ohenhin schon längst auf alles, was mir verbietet meinen beruf auszuüben!)

!aber!

nicht jeder kann sich in wien niederlassen und dort am finanzamt seine tätigkeit anmelden und weil es mir ein anliegen ist, dass alle die sich gerne ihre arbeitsumgebung selbst gestalten wollen, sich auch frei fühlen können, möchte ich was tun. im zusammenhang mit diesem beitrag über wien kann ich gerne fragen beantworten. ich habe mich einigermassen mit der sache auseinandergesetzt und bin seit zehn jahren in wien zu hause somit kenne mich auf dem "weana omtsweg" halbwegs aus. meine email für eventuelle fragen ski[at]kunstpiste.com

und noch etwas - es tut sich was, wichtig ist dass viele gemeinsam erkennen was sich bewegt und vor allem was eine gruppe bewegen kann...

cu
7 Dienstag, den 02. März 2010 um 10:42 Uhr
emil
wir müssen jetzt und so schnell als möglich initative ergreifen oder muss man wirklich warten biss 2011 zum skikongress in st.anton am arlberg um eine gross demonstration
zu organisieren das wie ich gehört habe e schon organisiert wird .wollen dies die herren oder fügen sie sich nun endlich.den arlbergern muss man die dankbarkeit beim skikongress zeigen und danke sagen was sie dem skilehrerwesen in tirol mit ihrem super präsidenten richard walter zu fall gebracht haben.ich würde eine gross demo am arlberg 2011 nur begrüssen um dem unfrieden was dieser herr walter getan hat kundtun,dies ist aber e schon im gange.na dann auf einen schönen interskikongress am arlberg 2011.wir sehen uns dort mit tollen transparenten.grüsse emil
6 Dienstag, den 02. März 2010 um 07:40 Uhr
franz
glaubts ihr wirklich es wird in tirol a so kemmen?DER PLATTER -------- INS EPPAS UND DER GSCHWENTNER HAUTS ---------PAPIR DRAUF.
die intersiert des gar nit.weil mir anscheinend wia beim stalin in am landl dohaom sein,die politiker die sein immer do wo ma si nit braucht gite nacht tirol.
5 Sonntag, den 28. Februar 2010 um 23:08 Uhr
admin
Hallo Medulin,

Sport ist lt. Verfassung Ländersache - Skilehrerwesen gilt als Sport.
Dementsprechend wird das Skilehrerwesen durch Landesgesetze geregelt - jedes Bundesland kann völlig eigenständig sein Gesetz gestalten.
Wenn also ein Bundesland will, daß auch Anwärter selbstständig arbeiten können, dürfen sie das so bestimmen.
Unserer Meinung ist der Staatliche mit einer Meisterprüfung vergleichbar, und sollte Voraussetzung für selbstständige Unterrichtserteilung sein.
In den meisten Bundesländern wird diese Berechtigung allerdings an Sammelplatz und Büro gekoppelt. Von Skiführer, Unternehmerprüfung und Nachweis der Fortbildung kann z.B. in Salzburg abgesehen werden.
Hier werden Sammelplatz und Büro gesetzlich höher bewertet als die fachlichen Voraussetzungen.
Es gibt kein Bundesgesetz das den Skischulgesetzen direkt übergeordnet ist.
Der selbstständige Anwärter/Landes/Staatliche ist selbst haftbar - eine Berufhaftpflicht würde sich empfehlen.
4 Sonntag, den 28. Februar 2010 um 20:47 Uhr
Medulin
Wie sieht das jetzt mit dem Gleichheitsgrundsatz aus?(andere Bundesländer)
Laut Gesetz darf nur der Staatliche unterrichten!
Wie sieht das mit der Haftung aus?
In den meisten anderen Berufen wird auch eine Meisterprüfung vorgeschrieben,um selbstständig zu Arbeiten?
Medulin
3 Sonntag, den 28. Februar 2010 um 19:53 Uhr
admin
Hallo Heinrich,

Es stellt sich bei jeder neuen Regelung die Frage : Was wird sie bewirken?

In Wien darf schon der Anwärter selbstständig unterrichten.
Wie wird sich das Skilehrerwesen entwickeln falls in den anderen Bundesländern dieselbe Regelung eingeführt wird?


Die Motivation des Nachwuchses eine höhere Ausbildung anzustreben wird stark zurückgehen.
Weder der Landes noch der Staatliche scheint dann noch erstrebenswert.

Wir wollen eine Steigerung der Qualität - wir wollen mehr staatliche Skilehrer.

Falls ein junger Skilehrer die Aussicht hat, daß er als Staatlicher einen ordentlichen Verdienst hat, wird er motiviert sein diese schwierige Ausbildung durchzuziehen.
2 Samstag, den 27. Februar 2010 um 19:09 Uhr
Heinrich
Lieber Admin,

Staatliche Skilehrer brauchen sich doch keine sorgen machen.
Es wird ihnen niemals ein Landes etwas vom Brot nehmen(Speziel in Wien;-)!
Die Staatliche Ausbildung ist viel höher anzusetzen und sollten doch deshalb auch bessere Qualität bringen.
Oder?
Also bitte Admin, keine Angst von denen die doch eh durch die Ausbildung schlechtere Skilehrer sind.
Die LS werden euch nichts vom Brot nehmen, speziell wenn in Zukunft auch in den anderen Bundesländern jeder LS sein Süppchen kochen könnte.

Mfg. Heinrich
1 Freitag, den 26. Februar 2010 um 19:48 Uhr
Mundl
Na seas! Jetzt geht da etwas los, das wir nicht unterschätzen dürfen, aber uns auch nicht übermäßig freuen! Es werden sicher viele diese Bewilligung/Bestätigung (od.ähnl.)beantragen und erhalten. Doch was bedeutet das in der Realität?

Die Länder werden weiter ihre Süpplein kochen, wen kümmert schon die EU, oder gar die Bundesverfassung?

Solange die Skilehrer wie Schafe sind, die sich nicht getrauen den Kopf zu heben und über den Zaun hinauszustrecken, solange wird da nichts geschehen.

Es braucht sich keiner der Hoffnung hingeben, die Politik oder Verwaltung würde von selber auch nur irgendwie tätig, und wenn, dann höchstens im konträren Sinne, um ja wenig(keine) Reibungspunkte aufkommen zu lassen!

Wenn, dann können nur die Skilehrer, einzeln, in Gruppen oder als Verein etwas erreichen!

Mundl

P.S.:
Vergiss den ÖSSV, der wird sich ja nicht selber den (goldenen) Ast absägen, auf dem er sitzt!

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