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Ausbildung zum Diplomsnowboardlehrer (Tiroler Skilehrerverband)

 

Eignungsprüfung :  19. März 2011 Jerzens -  Bergbahnen Hochzeiger

Meldeschluß für die Eignungsprüfung : 09. März 2011

Zielgruppe : Absolventen der Abschlussprüfung zum Snowboardlehrer (eines Berufsskilehrerverbandes!)

Kosten:    Kategorie 1 (€ 45,-): Prüfungsgebühr   

Kategorie 2 (€ 60,-):  Prüfungsgebühr, Liftkosten

 

Info und Ausschreibung des TSLV

 

Zu Ort, Termin, Ausbildungsdauer sowie Kosten der Ausbildung stehen noch keine Informationen zur Verfügung.

Die abgeschlossene Ausbildung  Diplomsnowboardlehrer berechtigt bislang nicht zur Teilnehme an der Ausbildung zum staatlichen Snowboardführer (BSPA).

Es ist davon auszugehen, daß falls der Tiroler Skilehrerverband einen eigene Skiführer/Snowboardführerausbildung anbieten sollte der Diplomsnowboardlehrer als Aufnahmekriterium hiefür ausreichen wird. Beim Alpinkurs der letzten Staatlichen Skilehrerausbildung wurde in Aussicht gestellt, daß es eine eigene Skiführer/Snowboardführerausbildung des TSLV/ bzw der Landesverbände geben wird. Die Kosten für diesen Kurs wurden mit 3500-4000.- Euro anberaumt. Offiziell gibt es noch keine Ausschreibung.

Nach bisherigen Informationen wird es die bestehende staatlichen Ausbildung zum Staatlichen Ski-Snowboardführer nach wie vor in gewohnter Form geben.

 


 

Kommt die Ein-Personen-Skischule in Vorarlberg ?

 

ORF Vorarlberg : Laut Sportlandesrat Siegmund Stemer (ÖVP-Vbg)) soll die "Ein-Personen-Skischule" ab der kommenden Wintersaison Wirklichkeit werden. Derzeit werde an einer Regierungsvorlage gearbeitet.

 

ORF Beitrag vom 14.02.2011

 


Die Tiroler Skilehrerverordnung                04.01.2011

 

Es gibt ab heute eine vollständige Fassung der Tiroler Skilehrerverordnung. Die Novelle vom 20.10.2010 wurde in den alten Text eingearbeitet.

Tiroler Schilehrerverordnung in der Fassung vom 04.01..2011 ( LGBL vom 20.10.2010)

 


Oberösterreich

 

Wir haben Anfang September von einem bizarren Gerichtsstreit in Hinterstoder berichtet. Die Klägerin ist in Berufung gegangen. Sie hat wie erwartet abermals verloren. Eine  ordentliche Revision ist laut Oberlandesgericht Linz, nicht zulässig.

 


Vorarlberg

 

Alle Praktikant werden bei der VGKK angemeldet. Für Diplom und Landeslehrer wird sich die Entscheidung weiter hinausziehen.

 


Unklare Verhältnisse in Vorarlberg


Viele Vorarlberger Mitglieder haben noch immer keine definitive Auskunft ob sie heuer über die SVA oder VGKK versichert sind, obwohl die Saison schon teilweise begonnen hat. Diejenigen die von ihrem  Skischulleiter bereits erfahren haben, daß sie heuer sicher als Angestellte gelten, haben oft keine genaue Auskunft über ihren Verdienst. Dementsprechend wissen sie nicht einmal jetzt, ob es überhaupt ökonomisch sinnvoll ist ein Beschäftigungsverhältnis in Vorarlberg einzugehen.

Die Kosten für Quartier und Lebenshaltung sind in den Nobelorten Zürs und Lech enorm, für Skilehrer die keinen Hauptwohnsitz haben sicherlich ein Problem welches den Aufenthalt in Vorarlberg schnell unrentabel machen kann..

Da die VGKK schon vergangenes Jahr die sozialversicherungsrechtlichen Änderungen angekündigt hat, ist war genügend Zeit vorhanden dies schon vor der Saison zu klären.

Wir hoffen sehr daß die nun notwendige Einführung der Einmannskischule nicht mit vergleichbarer Verspätung umgesetzt wird, sodaß kommende Saison von Anfang an klare Verhältnisse herrschen.

Wir ersuchen die Verantwortlichen der Landesregierung inständig mit dem VSLV  in Kontakt zu treten, um den selbständigen Unterricht durch Staatliche Skilehrer rechtzeitig vor der Saison 2011/2012 gesetzlich zu ermöglichen. Die meisten Lehrer haben sich schon auf eine schwierige Saison 2010/2011 eingestellt - eine 2. Saison wollen sie nicht verlieren.

 


Meinungsbildneraktion

 

Für die Mitglieder der IGSSÖ gibt es die Möglichkeit LVS-Geräte, Schaufeln und Sonden zum Meinungsbildnerpreis zu beziehen. Mehr Information hier

 


 

Eklat bei der letzen ISIA Delegiertenversammlung in Aviemore (Schottland)

 

Es fliegen die Fetzen, anders kann man es nicht ausdrücken. Österreich und Frankreich, also 2 der 3 Mitglieder des FEMPS (Europäischer Berufsschneesportlehrerverband) werden von der ISIA (Internationaler Skilehrerverband) schärfstens kritisiert. Gerichtliche Schritte gegen die FEMPS und den Euro Test sind anscheinend bereits eingeleitet worden. Die ISIA geht daüberhinaus auch gerichtlich gegen die Verwendung der Bezeichnung „europäisch..“  im Verbandstitel der FEMPS vor.

Im Zuge dieser erbitterten Streiterein sind auch einige andere interessante Aussagen getätigt worden. Laut Roger Mure Ravaud (F) sind beim letzten Euro Test in Frankreich 71,25 % durchgefallen. Beim österreichischen Eurotest in St.Christoph haben 44 % nicht bestanden, beim Euro Test in Maria Alm sind sogar 81 % durchgefallen. Der Generalsekretär des Österreichischen Skischulverbandes, Christian Abenthung, gab laut Protokoll an, dass in österreichischen Skischulen rund 40% ausländische Skilehrer beschäftigt wären.

( Herr Christian Abenthung hat uns mit 12.11.2010 informiert, daß seine Aussage bez. ausländischer Skilehrer nicht korrekt widergegeben wurde. Auch bezüglich der Ergebnisse der Euro-Tests wäre das Protokoll seiner Meinung nach mißverständlich bzw. unvollständig formuliert. Wir haben Herrn Abenthung gebeten die betreffenden Zahlen zu veröffentlichen um Mißverständnisse auzuräumen. Für das Bundesland Salzburg ist der Wert von 40% ausländischen Skilehrer vom SBSSV in den Medien bestätigt)

 

 

Download des Protkolls der ISIA Delegiertenversammlung in Aviemore (Schottland)

 


Unternehmerprüfung Vorarlberg erfolgreich verlaufen



Nach unbestätigten Meldungen haben alle Kursteilnehmer die Unternemerprüfung geschafft. Der

Kurs war sehr informativ, die Prüfung nicht leicht aber fair gestaltet. Die Kursteilnehmer

haben darum gebeten auf das Engagement und den Einsatz des VSLV Obmannes Erich Melmer

für die Skilehrer hinzuweisen.

 

 

Meinungsbildneraktion

 

Für die Mitglieder der IGSSÖ gibt es die Möglichkeit LVS-Geräte, Schaufeln und Sonden zum Meinungsbildnerpreis zu beziehen. Mehr Information hier

 


Ausflugsverkehr in Tirol durch Tiroler Skischulen

 

Ausschlaggebend ist die Gesetzesänderung im Jahre 1988 welche den Ausflugverkehr innerhalb Tirols durch Tiroler Skischulen weitgehend liberalisiert hat. Seitdem ist der Ausflugsverkehr durch Tiroler Skischulen im Land ausdrücklich erlaubt. Verboten ist nur die Aufnahme von Kunden in anderen Skischulgebieten als dem des Standorts.

Download Merkblatt mit den erläuternden Bemerkungen zur Gesetzesänderung von 1988

 


Eignungsprüfung zur Ausbildung zum Staatlich geprüften Snowboardlehrer (BSPA=Bafl)

 

Zeitpunkt:       19. November.2010 am Hintertuxer-Gletscher im Zillertal

Meldeschluss:    05. November 2010


Info & Ausschreibung BSPA Innsbruck

 

In außergewöhnlichen Notfällen kann man auch nach dem Meldeschluß versuchen, sich noch anzumelden. Fragen kostet nichts.

 

 

Die Frist für die Anmeldung zum Tiroler Diplomsnowboardlehrer ist übrigens schon vorbei. Die Ausschreibungszeit war sehr kurz. Am 22.10.2010 wurde durch die novellierte Tiroler Skilehrerverordnung erstmals eine gesetzliche Grundlage zur Diplomsnowboardlehrerausbildung geschaffen. 6 Tage später,  am 28.10. 2010, wurde die Ausschreibung im Boten Tirol veröffentlicht - der Meldeschluß für die ausschließlich schriftlich abzugebende Anmeldung war schon der Sonntag der 31.10.2010,  laut Infoblatt des Tiroler Skilehrerverbandes. Der Kursbeitrag war 10 Tage vor Kursbeginn also bis 26.10.2010 zu überweisen.

 


ISIA - News

 

Kurzbericht zur Delegiertenversammlung Aviemore, 11.-15. Mai 2010 (download von der ISIA Seite)

Themen :

Programm Interski St.Anton

Geschichte der ISIA

Stand der Umsetzung der ISIA Ausbildungpyramide

ISIA Marke und ISIA Card

Warum gibt es Probleme mit der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen

Skilehrer-Datenbank

 


Novelle der Tiroler Skilehrerverordnung tritt mit 22.10.2010 in Kraft


Die Tiroler Skilehrerverordnung ergänzt und präzisiert das Tiroler Skischulgesetz. Unter anderem werden Ausbildungsordnung, Anerkennung von Prüfungen, Vorraussetzungen für die einzelnen Spartenskischulen und Haftpflichtversicherungssumme werden genauer bestimmt.

 

Neben den Spartenskischulen die im Skischulgesetz angeführt sind also Ski Alpin, Snowboard und Langlauf (Link zu den Vorraussetzungen der einfachen Spartenskischulen) sind auch kombinierte Spartenskischulen möglich. Die neue Skilehrerverordnung präzisiert die fachlichen Vorraussetzungen für diese kombinierte Spartenskischulen :

 

1.) Für eine Spartenskischule Ski Alpin&Snowboard reicht

a) Diplomskilehrer

b) Skiführer

b) Snowboardlehrer ( DiplomSNB-lehrer oder Staatlicher SNB-Lehrer nicht erforderlich)

d) Unternehmerprüfung

e) 25 Wochen Praxisnachweis als Diplomskilehrer

2.) Für eine Spartenskischule Ski Alpin&Langlauf reicht

a) Diplomskilehrer

b) Skiführer

b) Langlauflehrer (Diplomlanglauflehrer nicht erforderlich)

d) Unternehmerprüfung

e) 25 Wochen Praxisnachweis als Diplomskilehrer

3.) Für eine Spartenskischule Snowboard&Langlauf reicht

a) Diplomsnowboardlehrer

b) Snowboardführer

b) Langlauflehrer (Diplomlanglauflehrer nicht erforderlich)

d) Unternehmerprüfung

e) 25 Wochen Praxisnachweis als Diplomskilehrer

 

Weitere Bestimmungen der neuen Skilehrerverordnung :

1.) Einmannskischulen ohne Büro müssen der BH eine Mobiltelefonnummer angeben.

2.) Die Mindestversicherungssumme für Skischulen wurde angehoben auf 6.000.000.- EUR

Jede Vollskischule, Spartenskischule oder kombinierte Spartenskischule kann auch als Einmannbetrieb geführt werden, d.h. der Unterricht wird ausschließlich durch den Skischulleiter erteilt. In diesem Fall entfallen die sachlichen Anforderungen Büro und Sammelplatz. Es gilt allerdings die gleiche Mindestversicherungssumme von 6.000.000.- EUR.

Download der Novelle zur Skilehrerverordnung

Download der "alten" Skilehrerverordnung

 

 


Vorarlberger Skilehrer werden Angestellte

 

Vorarlberg : VGKK contra VSLV

Falls es dazu kommen sollte, daß die Mehrheit der Diplomskilehrer in die Pflichtversicherung nach ASVG einbezogen wird, ist aufgrund der zu erwartenden Einkommensverluste mit einer Abwanderung dieser hochqualifizierten Kräfte nach Tirol, in die Schweiz oder auch in andere Berufe zu rechnen. Die angekündigte Preiserhöhung von 30 % ist in diesem Ausmaß unwahrscheinlich da bei einer derartigen drastischen Erhöhung viele Gäste nicht bereit sein würden das Angebot der Vorarlberger Skischulen weiterhin anzunehmen.

 

Weiterführende Informationen


Skiführer und Snowboardführer 2011


Anmeldeschluss: 01. November 2010

Achtung : Diplomsnowboardlehrer (Tiroler Ausbildung)  werden nach Stand der Dinge nicht zugelassen. Nur Staatlich geprüfte Snowboardlehrer (BSPA=Bafl) und Staatlich geprüfte Skilehrer (BSPA=Bafl) dürfen den Kurs besuchen.


1. Termin :

Ski-Snowboardführer I (=Vorbereitungskurs) 09.01.-18.01.2011

Ski-Snowboardführer II                                   19.03.-01.04.2011

2. Termin :

Ski-Snowboardführer I (=Vorbereitungskurs) 20.01.-29.01.2011

Ski-Snowboardführer II                                   02.03.-15.04.2011

 

Info & Anmeldung


Wir empfehlen den Kandidaten zum Skiführer und Snowboardführer sich heuer besonders gut vorzubereiten. Die Eingangsanforderungen an die bersteigerischen Fähigkeiten wurden erhöht auf Schwierigkeitsgrad 4 mit Skibergschuhen ( vormals Schwierigkeitsgrad 3), dementsprechende Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden ebenso vorausgesetzt wie Steigeisengehen und Standplatzbau.

Es werden heuer 25 Skitouren und 5 Skihochtouren (Gletscher, Winterliche Grate) als Vorbereitung auf den Kurs empfohlen.


Am 1. Oktober 2010 tritt Novelle zum Tiroler Skischulgesetz in Kraft.

 

Das neue Gesetz erlaubt einer Einzelperson in Tirol als Einmannskichule selbständig zu unterrichten ohne das gesetzliche Erfordernis von Sammelplatz und Büro.

Diese Regelung setzt einen Anreiz für unseren Berufnachwuchs die Ausbildung zum Staatlichen Skilehrer anzustreben und zu beenden.

Somit ist diese Regelung der Grundstein für eine nachhaltigen Qualitätssteigerung im Skilehrwesen Tirols.

 

Weitere Informationen zur Gesetzesänderung und den Vorraussetzungen für Skischulbewilligung

Geltende Fassung des Tiroler Skischulgesetzes inkl. Novelle

 


 

 

 

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Kommentare (11)
11 Donnerstag, den 04. November 2010 um 15:11 Uhr
admin
@ Josef
Wie Gesagt - die IGSSÖ will die Interessen derjenigen vertreten ihren Beruf selbständig ausüben wollen. Die Interessen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und selbständigen Einzelpersonen zu vermischen ist problematisch. Eine dieser Interessensgruppen kann leicht die Oberhand gewinnen, die Interessen der Anderen kommen zu kurz wie die Entwicklung in den manchen Berufskilehrerverbänden zeigt. Eine klare Trennung gibt zumindest die Chance die einzelnen Interessen zu definieren.
Die Ausrichtung der IGSSÖ ist disbezüglich klar und in den Statuten festgelegt. Wir würden uns sehr über deine Mitgliedschaft freuen sofern du diese grundsätzlichen Überlegungen mitragen kannst.
10 Mittwoch, den 03. November 2010 um 09:11 Uhr
i bins
Hallo IGSSÖ,

Ziele muss man im Leben oft verwerfen. Warum also nicht die gründung einer Arbeitnehmervertretung?? Das Knowhow dazu steckt sicher in euch und ihr würdet etwas neues, einzigartiges in eurem Leben und für Österreich schaffen. Euc...h würden Denkmäler geschaffen wenn ihr diejenigen seit die die erste Gewerkschaft für Skilehrer in Österreich bilden würdet. Ziele kann man für wichtigere dinge im Leben ändern und ausweiten. Warum also nicht für alle eine Gewerkschaft und für die Staatlichen die Change zur Selbständigkeit? Ich und viele würden euch sicher unterstützen und zu eurer Heiligsprechung beitragen :-)

Mfg. Josef

ps: 100mal lieber 50 euro im Jahr für eine Gewerkschaft ausgeben die uns alle etwas bringen würde als es den Skilandesverbänden in die Geldgeilen Rachen zu werfen!
9 Dienstag, den 02. November 2010 um 21:45 Uhr
admin
@ "Ich bins"

Ich finde deinen Einwurf sehr gut, und verstehe auch deine Bedenken.

Dass die Interessen der jungen Skilehrer welche als Angestellte arbeiten nur wenig Gehör finden ist richtig, und nicht erfreulich. Allerdings war es weder das Ziel eine Arbeitnehmervetretung zu gründen noch eine Arbeitgebervertretung.

Ziel war es eine eine Plattform für Jene zu schaffen, die die Tätigkeit als Skilehrer hauptberuflich ausführen wollen, nicht nur vorübergehend. Das Berufsbild des Skilehrers ist in vielen Ländern das eines Selbständigen (Einzelunternehmers) der weder Angestellter ist, noch Dienstgeber. Skischulen sind dort oft "nur" Vereinigungen von selbständig tätigen Skilehrern.


Das Recht den Skilehrerberuf als Selbständiger auszuüben ist das zentrale Anliegen der IGSSÖ. Dieses Recht ist in topografisch vergleichbaren Alpenstaaten wie Frankreich, Italien und der Schweiz selbstverständlich, allerdings der höchsten Ausbildungsstufe vorbehalten.

Daran haben wir uns orientiert. Daß der Berufsnachwuchs besonderen Schutz, auch aufgrund seiner Arglosigkeit, genießen sollte ist für uns auch selbstverständlich. Dies ist jedoch eher ein gewerkschaftliches Thema. Es war nicht das Ziel eine Gewerkschaft zu gründen sondern eine unpolitische Interessensgemeinschaft.

Das Erreichen der höchsten Ausbildungsstufe sollte das Ziel sein und Anreize hiefür geschaffen werden. Der Anreiz sollte sein, dass erst beim Erreichen dieser höchsten Stufe, das Recht selbständig zu arbeiten, erworben wird.

Die Bestimmungen einiger Landesverbände erlauben es den Anwärterkurs schon mit eher geringem Eigenkönnen zu besuchen. Das sichere Befahren roter Pisten ist z.B. in Tirol die Eingangsbedingung.
Ein derartiges Niveau ist schon nach wenigen Wochen Skilauf erreichbar. Falls jemand an diesem Beruf wirklich Interesse hat so scheint es realistisch daß jemand in 2-3 Jahren den Landesskilehrer/Snowboardlehrer abschließt und die Aufnahmeprüfung zum Staatlichen Skilehrer/Snowboardlehrer besteht. Als Kandidat erfüllt er dann die Vorraussetzungen für die Mitgliedschaft bei der IGSSÖ.

Es war auch nicht das Ziel eine reine "Österreicherpartei" zu gründen sondern die Staatliche österreichischen Ausbildung zu fördern und ihr einen Sinn zu geben. Jeder Ausländer der diese Ausbildung abschließt ist uns als Mitglied sehr willkommen. Das massive Bewerben des Skilehrerberufs im Ausland durch manche Verbände, scheint uns jedoch unangebracht angesichts der Tatsache, dass der Skilauf in Österreich ohne Zweifel als Nationalsport angesehen werden kann. Es besteht auch keine Notwendikeit den österreichischen Nachwuchs zum Skilehrerberuf zu "überreden" sondern er sollte durch berufliche Perspektiven motiviert werden die Ausbildung zu beginnen und abzuschließen. Der gesunde Mix aus In und Ausländern ist uE der Schlüssel zum Erfolg.

Eine Interessenvertretung für "Alle" ist kaum zu realisieren zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt, da die Interessen eines Staatlichen von denen eines Anwärters im Regelfall weit entfernt sind. Rund 2/3 unsrer Mitglieder sind unter 30 - etwas weniger als die Hälte unter 25 - der Anteil an Jungen ist also relativ hoch.
8 Dienstag, den 02. November 2010 um 14:07 Uhr
ich bins
Mich stört etwas an eurer IGSSÖ idee! Wir wollen doch alle Qualität die von Österreichern(oder Personen die bei uns Sprachlich,Kulturell bestens integriert sind) geliefert wird. Weshalb wurde bereits oft beschrieben... Warum also alles nur auf Staatliche Skilehrer reduzieren die oft nicht mehr die Jüngsten sind?! Versucht auch die aus Österreich kommenden Anwärter,Landes1-2 einzubeziehen, sie können fast alle durch ihr oft gutes Skifahren den Staatlichen schaffen. Die sind es doch die wir halten müssen! Eben diese werden unsere Qualität am Berg sichern und somit unsere Skigäste erfreuen und zum wiederkommen bewegen! Natürlich liegt es an den Skischulen und tourismusverbänden diese oft Jungen Menschen zu förden und nicht also Nummern wie in vielen Skischulen zu behandeln(Oder mitte der Saison heimzuschicken da für 2 wochen etwas weniger Arbeit ist,und sie wie von Tourismusverbänden oft betrieben, belächeln und abzustempeln. Nur so werden wir wieder den Standart von früher erlangen und alle die versuchen selbständig zu arbeiten werden davon profitieren!

Also bitte eine offizielle Interessensvertretung für ALLE!!!!
Speziell für die Jungen Österreicher unter uns die von Skischulleitern nur zu oft übers Ohr gehauen werden !!!!!!!!!!!!!!!


Mfg. Ich
7 Montag, den 01. November 2010 um 16:24 Uhr
Gebi
Der Skiführer soll so bleiben wie er is. Nit schwerer und nit leichter. Wenn jemand den nit mochn will soll er auf der Pistn bleibm.
6 Montag, den 01. November 2010 um 14:10 Uhr
Erwin
Wie ich den Skiführer gemacht hab haben uns der Ausbildungsleiter beim ersten Kurs gesagt, er wird dafür kämpfen daß wir mit unserer Ausbildung auch bis zum 3. Grad führen dürfen. Wenn ich mich richtig erinnern kann sind wir auch nur bis zum dritten Grad im Vorstieg gegangen. War nicht ohne mit klammen Fingern und Tourenskischuhen. Des Problem war, daß einige des Sichern nicht wirklich gekonnt haben - es ist vor dem 1. Klettern auch nicht kontrolliert worden. War gefährlich - hätt auch was passieren können.

Beim 2. Kurs habens gsagt wir düfen nicht klettern. Mir wars wurscht - ich will eh nicht klettern mit meinen Gästen sondern nur Tiefschneefahren oder a kleine Tour machen. Wenn einer Klettern will mit Gästen soll er den Bergführer machen und dann auch regelmäßig im Fels sein - Sommer wie Winter.

Wozu einer fürs Skilehrern des machen muß, versteh ich aber nicht. Ich kenn an Staatlichen der kommt vom Rennlauf - hat aber Höhenangst. Wär schad wenn so jemand der wirklich super skifährt nicht für sich arbeiten darf weil er den Skifüher nicht machen kann.
5 Montag, den 01. November 2010 um 11:58 Uhr
tweetsalp
hallo dabljudablju!

also ich finde das mit den 4 schwierigkeits grad schon gerecht soll a nicht jeder des leicht schaffen man soll schon was dafür dun! und man darf schon über einen grad rüber führen!!!!!!!!!!
4 Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 17:29 Uhr
sasasas
Interessant find ich auch bei der Skiführerausbildung, die Bestimmungen für die Snowboarder. Diplomsnowboardlehrer (Tiroler Ausbildung) werden nicht zugelassen sondern nur Staatliche Snowboardlehrer also Bafl absoventen.

Wenn jemand in Tirol eine Snowboardschule aufmachen will ( egal ob einmann oder nicht) braucht er aber den Snowboardführer. Er darf aber nicht teilnehmen beim Snowboardführer der Bafl. Auf der Homepage des TSLV ist aber ein Diagramm wo der Ausbildungswweg direkt vom Diplomsnowboardlehrer zum Snowboardführer geht.

Also da stimmt was nicht. Umgekehrt wird der Staatliche Snowboardlehrer nicht von den Tirolern anerkannt weil anscheinend der Skiteil fehlt. Da soll sich einer auskennen. Wenn ich eine Snowboardschule machen will brauch ich also dem Diplomsnowboardlehrer, dann den staatlichen Snowboardlehrer und den Snowboardführer. Des nenn ich eine gründliche Ausbildung.
Aber diejenigen die schon vor der Gesetzesänderung eine Voll-Skischulbewilligung hatten, dürfen Snowboard unterrichten mit dem Snowboardanwärter oder mit gar nix wenns scho älter sind.

Geordnetes Skischulwesen stell ich mir anders vor
3 Samstag, den 23. Oktober 2010 um 17:09 Uhr
dabljudablju
Was haltet ihr eigentlich von den neuen Reglements bei der Skiführerausbildung?
Da wird einem ja als "Skilehrer ohne Bergführerambitionen" ziemlich was abverlangt. u.a. Winter-Felsklettern im 4ten Grad. o.O

Man fragt sich da schon ein wenig nach dem Sinn und Zweck der verschärften Voraussetzungen.
Als fertig ausgebildeter Skiführer hat man ja schlussendlich nicht mal die Berechtigung, über einen Grat zu führen.
Bitte verbessert mich, wenn ich mit meiner Aussage falsch liege.

Im Endeffekt geht es wohl mehr darum, dass der Skilehrer nicht zum Hindernis wird, wenn er gemeinsam mit den Bergführeranwärtern den Winterkurs bestreitet.
Auf der einen Seite aus Risikogründen verständlich.
Andererseits darf man hier schon die Sinnhaftigkeit und die Effektivität dieser Ausbildung für einen Skilehrer, der hauptsächlich die Absicht hat, Skitouren im Nicht-Gletschergebiet, vernab von winterlichen Graten zu führen, etwas in Frage stellen.
2 Freitag, den 22. Oktober 2010 um 21:19 Uhr
Jens B.
Kollegen, ich glaube es ist klar, das erste Jahr muss mal durchlaufen und die ersten Erfahrungen gesammelt werden. Es liegt an uns allen, jetzt gute Arbeit zu leisten. Wenn wir einen guten Job machen, wird es nachhaltig sein.

Werden wir und etablieren, wird der Richi sicher nicht mehr zur Wahl stehen. Die Blösse wird auch er sich nicht mehr geben. Ich denke auch, dass er zu alt ist, weitere Jahre erfolgreich zur Verfügung zu stehen und die neue Entwicklung in die richtige Richtung zu lenken. Es ist ein Generationswechsel, da braucht es eine neue Generation auch im Vorstand. Keine Angst, Vorarlberg, Salzburg, etc. wird mitziehen!
1 Sonntag, den 03. Oktober 2010 um 16:16 Uhr
Lech Rider
Wenn das in Tirol geht ohne Sammelplatz und Büro, dann soll das auch bei uns in Vorarlberg erlaubt werden. Dann können wir uns die Streiterei mit der VGKK sparen wenigstens was die Diplomskilehrer angeht. Wenn schon selbständig dann richtig... Komisch das über dieses Thema die Medien nicht berichten. Die schreiben anscheinend nur was dem VSLV gefällt.

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