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Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 20:38 Uhr

Der Österreichische Weg  :

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Tiroler Tageszeitung, Ing.-Etzel-Straße 30, 6020 Innsbruck

Im Artikel wird die Frage aufgeworfen warum der heimische Nachwuchs wenig Interesse an der Anwärterprüfung hat. Wir klären gerne auf - es ist der geringe Verdienst ( unter 1000.-) und das Fehlen einer beruflichen Perspektive. Mancherorts wird auch nach Kollektivvertrag entlohnt :

Bruttolohn(KV 2008/2009) 735,68 .-  ergibt Netto : 623,86.-    .. jeweils monatlich

Selbst wenn der junge Skilehrer viel Zeit und Geld (12.000.- bis 16.000.-Euro) investiert um  staatlicher Skilehrer zu werden, kann er im österreichischen Durchschnitt mit nur 1.450.- Euro rechnen und dies bei einer durchschnittlichen Saison von 3 Monaten . Darüberhinaus wäre es unklug sich höher zu qualifizieren da die Chancen auf Beschäftigung drastisch sinken. Der Anwärter hat definitiv die größte Chance einen Job zu bekommen insbesonders wenn er sich mit weniger als 900.- Euro zufrieden gibt.

Die Amortisationszeit für den Upgrade von Anwärter auf Landesskilehrer liegt zwischen 3 und 5 Jahren..... Die Amortisationszeit für den Upgrade von Landesskilehrer auf Staatlicher Skilehrer liegt zwischen 8 und 13 Jahren.....

Solange der Staatliche Skilehrer nicht selbstständig arbeiten darf wird dieser Beruf für die österreichische Jugend unattraktiv bleiben.

Zum Niveau :

Teilnahmevoraussetzungen für den Tiroler Anwärter lt Homepage des Tiroler Verbandes ( link ) : Eigenkönnen - sicheres Befahren rot markierter Pisten.

Zum Vergleich die Information zur Gruppeneinteilung (der Gäste) einer österreichischen Skischule (link) : Carven Grundstufe : Wir fahren auf roten Pisten. Voraussetzung: Sicheres Beidrehen der Ski nach der Kurve (7 – 14 Tage Erfahrung). Erlernen Sie die Grundlagen zum parallelen Ski steuern.


Dies ist vergleichbar mit einem Lehrer der in einer Volksschule unterrichtet, der selbst nicht einmal den Volksschulabschluß hat.


Es kann nur Erheiterung auslösen wenn im gleichen Atemzug von Qualität gesprochen wird. Andererseits wird es einem Höchstqualifizierten, einem Staatlichen Skilehrer also, untersagt selbständig zu unterrichten. Absurd . Mehr Qualität geht nicht.

Mit gleichem Recht könnte von einem Zahnarzt verlangt werden, daß er, falls er selbstständig arbeiten will, einen Warteraum für 300 Personen einrichten muß.  Diese 300 Patienten dürften allerdings von erstsemestrigen Studenten behandelt werden.

Salzburg

 

Im Weihnachtsnewsletter des Salzburger Berufskilehrerverbandes wird im Jahresrückblick vor allem auf die Leistungsfähigkeit und Aktivität des Verbandes verwiesen was die Ausbildungen betrifft..

So werden die laut Verbandshomepage rund 2.000 aktiven Mitglieder des Verbandes informiert, daß 2009 erstmals über 1.000 Personen zu Ski- bzw. Snowboardlehrer-Anwärter ausgebildet wurden.

Natürlich gönnen wir den staatlichen Skilehrern und Skischulleitern die als Ausbildern arbeiten dieses zusätzliche Einkommen.

Allerdings stellt sich auch die Frage wo werden diese 1.000 Anwärter arbeiten ? Und vor allem statt wem ? Es  ist dieses Jahr nicht unbedingt mit 50% mehr Gästen zu rechnen.

Wir haben jetzt also, mit einem Schlag 1.000 Anwärter ohne Berufserfahrung die bereit sind neu in diesen Beruf einzusteigen und die auch ein Einsteigergehalt akzeptieren werden.

Anders ausgedrückt 50 % der Belegschaft der Salzburger Skischulen kann ausgewechselt werden.

Ein großer Teil der neuen Skilehrer kommt aus Ländern die man nicht unbedingt als klassische Skinationen bezeichnen kann.

So werden wie im Newsletter zu lesen ist auch  Werbeveranstaltungen in Landgraaf/NL durchgeführt.

Am 03.10.2009 begrüßte die SBSSV Delegation bestehend aus 25 SBSSV Ausbildnern und SkischulleiterInnen aus dem SalzburgerLand über 140 Kollegen aus den Niederlanden, Belgien und Norddeutschland in der Snowworld Landgraaf/NL zu einer eintägigen Fortbildung für Ski- & Snowboardlehrer!
Ein voller Erfolg für diese SBSSV Veranstaltung, die auch 2010 eine Fortsetzung im Sinne einer „Job-Börse“ für ausgebildete Ski- & Snowboardlehrer und Interessierte werden soll.


Es stellt sich natürlich auch die Frage :  Wer bezahlt diese Veranstaltung ? Die 2.000  SBSSV Mitglieder ? Überspitzt ausgedrückt : Sie bezahlen auch noch dafür, daß sie ihren Job verlieren.

Sicherlich ist das ein tolles Erlebnis für die 25 SBSSV Ausbildnern und SkischulleiterInnen
in einem fremdes Land zu reisen, sich dort zu präsentieren und für den Skilehrerberuf in Holland zu werben.

Es sei Ihnen gegönnt. Doch sollte es auch erlaubt sein, die Frage zu stellen ob dies die Richtung ist in die wir wollen ?

Sollten wir uns nicht eher bemühen den Skilehrer in der Skischule zu halten anstatt immer neue zu produzieren?
Welche Strategien gibt es in diese Richtung ?
Kann es das Ziel sein, jedes Jahr die Hälfte der Belegschaft auszuwechseln ?
Welche Überlegungen wurden angestellt um den Österreicher als Skilehrer zu gewinnen und längerfristig halten?

Unsere Forderung : Ein  Staatlicher Skilehrer soll selbstständig als Ein-Mann-Skischule arbeiten können. Daß eine Einmannskischule keinen Sammelplatz und Büro braucht ist logisch. Dies hat der Gesetzgeber ja schon für den Skibegleiter normiert der ja auch als Einzelperson auftritt.

 

Leserbrief zum oben angeführten Artikel :

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/148315-6/berufliche-perspektiven-fehlen-den-skilehrern.csp

 

 

 

 
Kommentare (46)
46 Sonntag, den 18. Juli 2010 um 16:10 Uhr
markus
Der Name Richard Walter fällt recht oft im negativen Sinne.
Zu recht wie ich meine, ein Präsident dieses Formates gehört auf der Stelle gekündigt. Es ist eine Schande für St. Anton und für den Schilehrerverband allgemein, solch einen Präsidenten präsentieren zu müßen. Daß Hr. Walter macht und geldgeil ist, ist über die Grenzen hinaus bekannt, daß er auch über Leichen geht um zu seinem persönlichen Provit zu gelangen ist auch kein Geheimnis mehr.
Wer sonst verdient Euro 170.000.--. Ich glaube kaum, daß ein Schischulleiter in Lech oder Zürs mit beinahe gleich vielen Lehrern nur annähernd soviel verdient.
Zudem wurden sämtliche Verträge nicht eingehalten, denn er hat sich diesen Verdienst selbst gezimmert.
Damit er dann auch noch seine Einteiler auf seiner Seite hat, werden diese mit über Euro 40.000.-- gefüttert, wenn man sich das vorstellt, sind das im Monat ca. 10.000.--.

Ich glaube, es erübrigt sich jeder Kommentar über diesen Menschen
(ist er einer ??) Jetzt kämpft er gegen die Einmannschischule und warum, weil er jetzt nicht mehr der alleinige Herrscher in St. anton ist und das schmerzt sehr. Ihr sollt nicht glauben, daß er sich um andere kleine Schischulen schert, wie er ja ankündigt, es geht allein darum, daß er und die Schischule Arlberg Einbußen haben.
R. Walter kennt niemanden ausser sich und darum ist nur die Konsequenz - raus mit ihm.
45 Montag, den 08. März 2010 um 05:38 Uhr
Hans
Es geht beim tourismus nur ums geld, alle andere ist nebensache. Obwoll es nur 3 monaten seison gibt, ist es ein riesen geschaeft. Und dann gibt es menschen die sehr schlau sind und sofort wissen wie sie das grosse geld nehmen koennen. Liftgesellschaften die oft auch die ganzen bergen, hotels im dorf besitzen und deswegen ein monopoly position bekommen....also sich nehmen was sie wollen. Der einzige schischule im dorf hockt sich auch mit denen zusammen weil er sich mit denen vergleichen will und so hat das geld die leute im griff. Das geld wird von jeden gesehen und zieht leute an aus aller wellt und so gibts ein riesen angebot von arbeitnehmer. Also fuer das ganze personal um das circus da zu stellen braucht mann nicht viel zu bezahlen weil die sind reichlich da. Auch der staat will mitgeniesen und nehmt sich via steuer auch einiges. Dies wird sich nicht mehr aendern weil es ist das system der ganze wellt. Wer arbeitet wird straffe bekommen! Schilehrer, egal ob staatlich-landes-anwaerter wirden bloss noch zur entertainer, weil die dazu gehoeren. Spaeter haben sich staatlichen lehrer getrennt von der einzige schischule und haben gemeint besser selbst ein schischule an zu fangen, aber das geht nicht so einfach weil mann mus die kundschaft aufteilen, wieder unfriede ins geschaeft und wir haben schon 3-4 schischulen im dorf... Qualitaet interessiert keinen mehr was, geld aber, was nicht leicht zu verdienen ist mit soviele 'collegen'. Rest uns noch die kosten zu drucken und da sind die schilehrer dran, weil das bringt am meisten. Und im durchschnitt kann kein tourist entscheiden ob qualitaet gut ist oder nicht, weil es uberall gleiche scheisse ist.So what? Hauptsache das geschaeft gehts weiter. Ja da gibts noch schilehrer training wobei mann weiter gefuert wird im schi-unterricht und schi-eigenkoennen. Das wird geleitet durch ein staatliche-lehrer, wenns die uberhaupt noch gibt in der schule, aber das alles hat kein zweck als der staatlicher kein lust mehr hat wegen gehalt-unfriede und mittlerweile die auslandische concurrenz weiterhelfen muss!?!
Es ist alles so logisch und so schade, aber geld gewinnt wieder.
Ich bin Hollander mit passion fuer schifahrn und der sich auch unheimlich bemuht hat weiter zu kommen, hatte gluck gut hin zu kommen mit freunden, einige landes und staatlich gepruefte schilehrer, die mich richtig gut ausgeholfen haben! Habe aber eingesehen das es leider zweckloss ist soviel geld und zeit zu investieren und geld mitbringen fuer 3 monaten arbeiten, bin seit lange nicht mehr beschaeftigt ist beim schifahren. Es tut aber weh.
44 Dienstag, den 02. Februar 2010 um 16:47 Uhr
dieter.a
ausi mit den schinscht seimar alle no hin.der walter der
43 Dienstag, den 02. Februar 2010 um 16:44 Uhr
simone
ja admin den meine ich.gr simone
42 Samstag, den 30. Januar 2010 um 19:13 Uhr
admin
Hallo Simone - Meinst du diesen Leserbrief : ?


http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/148315-6/berufliche-perspektiven-fehlen-den-skilehrern.csp
41 Samstag, den 30. Januar 2010 um 13:40 Uhr
simone .s
hallo admin ich hoffe dir ist die neue Pressemeldung in der tt nicht abhandengekommen denn diese gehört ebenfalls unter prosit neujahr auf die home page.tt zitiert BERUFLICHE PERSPEKTIVEN FEHLEN DEN SKILEHRERN:GR SIMONE
40 Freitag, den 29. Januar 2010 um 08:17 Uhr
hf
die geschichte zeigt doch , daß präsidenten mit diktatorischen eigenschaften nie von selbst zurücktreten - entweder sie flüchten kurz vor dem ende ins exil oder sie werden vom aufgebrachten volk eliminiert
39 Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 17:33 Uhr
ribis .r
ich verlange hiemit den rücktritt des präsidenten richard walter.
38 Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 17:30 Uhr
karl,at
gehts doch endlich amol zu di politiker zum gschwentner der hat des in der hand leider ischer der beste freund von unserm noch präsidenten.denkts amol alle nach zwomal wenns geht.unternemmts jetst epas amol und herts auf umanondertian. für uns alle es muas epas passieren schinst seimar alle am arsch.schaugst das den teppen amol weck kriagst schinst is alls hin für des mir so lang ton habn.
schinst miast euch schamn im landl tirol, rets amol mitn platter der raumt auf glabts mars.grias an alle dia dran glabn di andern sellen
dahom bledsinn machen aber nit auf koschten von am wichtigen beruf mit dem mir gschäft machen kennen,gr hebts an mander
37 Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 18:12 Uhr
nicola
spät aber doch - der leserbrief ist in der tt erschienen:
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/148315-6/berufliche-perspektiven-fehlen-den-skilehrern.csp
36 Montag, den 25. Januar 2010 um 16:55 Uhr
tim .d
herr platter helfen sie uns dieser mann muss weg es bröselt an unserem qualitätstourismus,wir leben in einem guten landl hab ich mir gedacht aber dies lassen sie sich von einem so demolieren des wundert mich.grüsse ich war einmal ein tiroler dieses buch sollte man nun schreiben.
35 Freitag, den 22. Januar 2010 um 16:42 Uhr
et
wann adim kommt nun eine entscheidung?
34 Dienstag, den 19. Januar 2010 um 12:45 Uhr
nicola
@ OB
- "Hier wurde das Konzept auf Privatunterricht per Stunde und Gruppenkurse umgestellt."

- was soll daran bitte neu sein? dieses konzept gibt es in den meisten skischulen seit zig jahren.


- "Eine Kindergruppe bringt mit durschnittlich 50.- € / Kind bei 12 Teilnehmern 600.- €, [...] Die Anwärter machen die Kindergruppen. Das passt auch gut, der Betreuungsaspekt ist ja auch sehr wichtig."

-bei diesem rechenmodell tut mir meine kinder-pädagogische seele weh. erstens sind gruppengrössen von 12, bei vorschulkindern und besonders im anfängerbereich vom qualitäts- betreuungs- sicherheitsstandpunkt her ein absoluter quatsch und zweitens sind leute mit anwärterprüfung den anforderungen an einen ernst zu nehmenden kinderpädagogen wohl kaum gewachsen. dazu bedarf es expliziter ausbildung und kenntnis in der führung und betreuung von kindern im sportunterricht. ich habe, als ich noch selbst eine skischule leitete, in meinem lohnsystem fachkräften in kinderpädagogik, die ich im besonderen mass für kleinkinder beschäftigt habe, löhne von geprüften skilehrern und oft mehr bezahlt. jeder, der mit kleinen skikindern erfahrung hat, wird nachvollziehen können warum. auch hier gilt es ein wenig umzudenken. praktikanten ohne erfahrung sind gerade im kinderunterricht meistens schwer überfordet.
33 Montag, den 18. Januar 2010 um 17:31 Uhr
admin
Aussagen wie die meines Vorschreibers gehen von der Annahme aus, daß die EU Dienstleistungsrichtlinie in Österreich nicht in Kraft tritt.

Nur weil in Tirol die EU Vorschriften bis jetzt grob mißachtet wurden, heißt das nicht, daß sie in 5 Jahren in Tirol nicht geltendes Recht sein werden. Die 14/28 tage Regelung wird ebenso fallen wie das Verbot der Gästeaufnahme, die EU hat die Länder diesbezüglich schon abgemahnt.

Wer etwas anders glaubt lebt in einer Traumwelt - in einer nostalgischen Phantasie. Man kann nicht auf Dauer den Kopf in den Sand stecken. Jeder Jurist im ersten Semester wird bestätigen, daß EU Recht und die Österreichische Verfassung dem Landesrecht übergeordnet sind.

Skischulgesetz ist Landesrecht. Wenn also das Skischulgesetz nicht dem EU recht oder der Verfassung entspricht wird es bei Beschwerde fallen.

Konkurrenzschutz ist dem EU recht fremd - Das Konzept Arlberg ist das Konzept von geschützten Werkstätten - gesetzlicher Ausschluß von Konkurrenz - geschützten Werkstätten haben ihre Berechtigung bei Personengruppen die sich selbst nicht wehren können, nicht aber in der "freien Wirtschaft".

Wir sind bei der EU, Österreich hat einen Vertrag unterschrieben, auch wenn dies einigen nicht passt. Das Recht ist kein Selbstbedienungsladen wo man sich nur das nimmt was einem gerade schmeckt.

Was bedeutet das für die Zukunft ?

Ausländische Skischulen und einzelne Skilehrer werden in Tirol Gäste aufnehmen können ohne die 14/28 Tage Beschränkung. Das tun sie jetzt auch schon - dann aber tun sie es legal. In den Bundesländern, die eine stärkere Rechtsabteilung haben, sind die EU konformen Regelungen schon jetzt geltendes Recht.

Es muß einem klar sein, daß mittlere bis grosse ausländische Reisebüros, uns im Bezug auf das Marketing deutlich vorraus sind. Hinzu kommt natürlich auch, daß sie Ihre Zielgruppe viel besser kennen und ansprechen können; in ihrer Muttersprache....

Es gibt nur einen Weg dem entgegenzutreten durch den Zwang zur Qualität - in den Skischulen muß ein höherer Anteil an Staatlichem Skilehrern arbeiten. 10-15% sind zu wenig.
Da man allerding wegen der hohen Lohnnebenkosten nicht 40% eines Skischulstammes als Staatliche Skilehrer anstellen kann müssen andere Lösungen gefunden werden.

Nur die Selbstständigkeit eines staatlichen Skilehrers macht ihn " gesellschaftsfähig", alles andere ist wieder ein nur Kuhandel mit der Krankenkasse mit der gleichen Rechtsicherheit wie das "Seefelder Modell" ; und zwar Null. Falls es der Krankenkasse gefällt kündigt sie es wieder - Und Sie hat das Recht dazu.

Selbstständig ist selbstständig. Unselbstständig ist unselbstständig. Und wenn man nochmals 2 Jahre darüber diskutiert - daran ändert sich nichts.

Die Idee einen Skilehrer als echten Gesellschafter einzusetzen, der keine eigene Berechtigung hat selbstständig zu unterrichen ist vergleichbar mit folgender Kontaktanzeige :

"Gesucht wird zwecks Heirat eine unschuldige Jungfrau mit reicher sexueller Erfahrung"



Unsere Stärke ist die Qualität unserer Ausbildung, diesen Vorteil sollten wir nutzen und alles dafür tun, das Erreichen des Staatlichen Skilehrer so attraktiv wie möglich zu machen.

EU rechtlich kann man von ausländischen Skischulen oder Reisebüros nur das verlangen, was man auch den eigenen Skischulen abverlangt. Wenn wir es uns erlauben mit vorwiegend billigem Personal zu arbeiten erlauben wir dies auch automatisch unserer Konkurrenz aus dem Ausland.

Das Umlegen des Konzepts bzw. Preisniveau der Skischule Arlberg auf andere österreichische Skischulen ist fernab jeder ökonomischen Realität. Die durchschnittliche österreichische Skischule hat zwischen 20 und 30 Skilehrer und hat an ihrem Standort ganz andere preisliche Rahmenbedingungen. Der Arlberg ist die Ausnahme, und nicht die Regel. Man kann in Gramatneusiedl nicht die Grundstückspreise von London verlangen.....
32 Montag, den 18. Januar 2010 um 16:19 Uhr
O.B.
Ich denke, es ist allen bekannt, die Skischule Arlberg ist mit Abstand die grösste Skischule in Österreich und wahrscheinlich auch in Europa. Hier wurde das Konzept auf Privatunterricht per Stunde und Gruppenkurse umgestellt. Eine Kindergruppe bringt mit durschnittlich 50.- € / Kind bei 12 Teilnehmern 600.- €, Erwachsene dito. Ein Privatlehrer kann bis zu 6 Stunden am Tag verkaufen. Eine Rundfahrt, der weisse Ring, kostet von vorn herein 6 Stunden. Schaut doch mal auf die Seite der Skischule Arlberg. Das ist doch ein tolles Modell bei dem gerade die staatlichen Skilehrer profitieren. Die Anwärter machen die Kindergruppen. Das passt auch gut, der Betreuungsaspekt ist ja auch sehr wichtig.
Die Skibegleiter haben vereinzelte Kunden und verkaufen sich für deutlich weniger Geld.
Ich finde das Konzept Arlberg ist doch perfekt.
31 Freitag, den 15. Januar 2010 um 17:18 Uhr
A, san a paar Stellen frei worn, hahaha, I hab des Gfühl a Position in da Skischule Arlberg is a Schleudersitz....haha des brauch i net....
30 Freitag, den 15. Januar 2010 um 09:51 Uhr
J.B.
Lieber Gü!
Frag in der Skischule Arlberg nach dort bekommst du deine 40.000.- wenn du viel arbeitest und bei den Einteilern ein speziell gut vermittelt wirst. Bei uns verdienen die Einteiler schon 10-11.000.- im Monat.Also Skischule wechselsn wenn du mehr verdienen willst.
29 Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 11:45 Uhr
nicola
ich finde es ist in vielerlei hinsicht ein umdenken angesagt, besonders auch bei den tarifen für skiunterricht und hier im wesentlichen für privaten unterricht, jenem angebot das für den selbständigen skilehrer wohl am interessantesten sein wird.

ein diplomskilehrer mit skiführerausbildung ist ein experte. wenn man sich nur ein wenig umsieht, wird man sehen mit welchen tarifen in anderen berufen meisterstunden abgerechnet werden. die diskrepanz ist oft ziemlich enorm, auch bei verwandten berufen wie bergführern oder golf-pros.

in ländern in denen skilehrer autonom arbeiten, wird zudem bei skikurs angeboten auch oft zwischen dem "instructor" und dem "top instructor" tarif unterschieden. dass eine top expertise auch besser honoriert wird, scheint den gästen aber auch den kollegen völlig normal.

das freie system macht das viel leichter möglich als ein system in dem ein skischulbetreiber wenig interesse hat die qualifikation seiner lehrkräfte dem gast gegenüber transparent darzustellen, weil eben die kurstarife gleich sind, egal ob der gast bei einem lehrling im ersten lehrjahr oder beim meister mit langer berufserfahrung landet.
28 Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 20:05 Uhr
re.at
ihr kemmts alle no drauf wia sie euch lipfn die tgkk.
grias enk denkts a bissl nach di nemmen eich an die löffl
viel glück es miasts mitn kopf denkn nit mit die fias.
27 Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 17:19 Uhr
Wenn ich das lese wird mir schlecht, 40.000 Euro ??????? Wo bitte ????

Ich bin Staatlicher und Skiführer, Chefskilehrer und verdiene 1550.- Euro netto.
Saison 3 Monate . Mein Chef hat gesagt, daß er mich vielleicht abmelden muß.
Eh nur a Wochn - hat er gsagt. Des is die Realität........ I hoff daß i trotzdem 13, und 14. ausbezahlt bekomme - da gibts ja irgendwas das ma 52 Tage durchgehend arbeiten muß, daß ma des 13. und 14, bekommt..



I find des super mit der Einmannskischule - I will niemand was wegnehmen - von mir
aus könnts ihr 40.000.- verdienen - da Walter von mir aus auch 200.000.- des is mir wurscht.
Aber er soll mir net vorschreiben daß ich mit der gleichen Ausbildung wie er, net selbstständig
unterrichten darf.

Erst wenn ich a konzession habe wird mi irgendwer in den Topf nehmen.
Die mit die 40.000 sind ja alle im Topf ... des gibts ja nur in Tirol und Vorarlberg und des werden jetzt
sicher weniger. 35 von insgesamt 195 Skischulen sind oder waren Topfskischulen ist in der TT gestanden.
die 40.000 habts ihr in die letzten Jahre verdient - ob des in Zukunft a so sein wird???


I bin mit 12.000 a zufrieden, des is OK - dann kann i sagen der Staatliche hat sich ausgezahlt.

Oder ich mach halt selber was mit a paar Freunden... Einer a volle Konzession die anderen a Einmannskischule...

Des Geld von dem Ihr da redets ist für einen nomalen Staatlichen kaum zu begreifen ....
26 Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 14:56 Uhr
ts
Ein staatlicher Skilehrer verdient in einer Skischule deutlich mehr, als wenn er als Einmannshow auftritt und mit plötzlichen Ausfällen seiner Gäste zu kämpfen hat. Wir wir im Bericht unter http://tirol.orf.at/stories/357054/ lesen konnten, bis zu 40'000 Euro im Jahr. Wie kann ich das als Einmannskischule verdienen? Ich gehe von einem maximalen Tagessatz von 250.- € aus, Auslastung von 70%, da müsste die Saison 250 Tage lang sein und ich habe meine Kosten nicht eingerechnet. Wenn ich in einer Saison das Geld von einem Jahr mache, dann darf auch mein Chef das Geld von 4 Jahren in 5 Monaten verdienen. Sehe ich das falsch?
25 Freitag, den 08. Januar 2010 um 07:06 Uhr
hf
lieber admin

lasst den leuten die möglichkeit sich über ihren unmut und ungerechtigkeiten zu äussern
das was seit längerem eben gerade am arlberg vor sich geht, kann und darf keine schule machen.dass die person walter laufend angegriffen wird hat schon seine ursachen.
er vertitt auch keine schilehrer - sondern die schischulleiter
warum verlassen denn gerade die besten und efahrendsten lehrer die schischule? die art und weise wie herr walter mit seinen "untertanen" umgeht grenzt an psychoterror.
eines ist sicher , in der normalen wirschaft wäre längst das arbeitsgericht aktiv
wenn jemand nicht seiner meinung ist , wird ihm gedroht ihn "fertig zu machen " - wenn er mitspielt, bekommt er einen guten job....
und und und...
24 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 21:30 Uhr
admin
Wir wollen nochmals klarstellen, daß wir wirklich nicht wissen ob die Kommentare die mit "Richard Walter" bzw. rw unterschrieben sind tatsächlich von ihm sind. Wir haben keine Möglichkeit dies festzustellen - falls der/die Kommentare nicht von ihm sein sollten genügt ein kurzes mail - wir löschen sofort.
Wir sind um sachliche Diskussion bemüht. Wir bitten zu bedenken, daß die meisten Skilehrer Österreichs Herrn Walter nicht kennen und keinerlei Beziehung zu Themen des Arlbergs haben. Die Kommentarfunktion dieser Seite kann bis zu einem gewissen Grad als Ventil für den einfachen Skilehrer, der seinem Unmut Ausdruck verleihen will, dienen. Trotzdem soll der Fokus auf sachlicher Argumentation bleiben.

Gesamtösterreichische nachhaltige Lösungen, die die Qualität des Unterrichts und die Zufriedenheit der Gäste sowie der Unterrichtenden zum Ziel haben, sind jedenfalls einer Diskussion würdig.

In Anbetracht der zu erwartenden Neuerungen, die die Durchsetzung der EU Dienstleistungsfreiheit mit sich bringt, kann nur ein hohes Ausbildungsniveau das Überleben der österreichischen Skischule gewährleisten. Es muß klar sein - EU rechtlich kann man von ausländischen Skischulen oder Reisebüros nur das verlangen, was man auch den eigenen Skischulen abverlangt.

Wenn wir also uns erlauben mit vorwiegend billigem Personal zu arbeiten erlauben wir dies automatisch auch anderen.
Falls wir unseren Kurs nicht ändern wird unser Marktanteil deutlich kleiner werden. Die ersten Vorzeichen sind schon in Salzburg spürbar, wo, der Dienstleistungsrichtlinie folgend, seit 28.12.2009 die Gästeaufnahme durch ausländische Skischulen/Reiseveranstalter möglich ist. Den Vorgaben der EU Richtlinie kann sich kein Bundesland entziehen. Es hat keinen Sinn sich diesbezüglich etwas vorzumachen.

Es muß einem klar sein, daß mittlere bis grosse ausländische Reisebüros, uns im Bezug auf das Marketing deutlich vorraus sind. Hinzu kommt natürlich auch, daß sie Ihre Zielgruppe viel besser kennen und ansprechen können; in ihrer Muttersprache....

Unsere Stärke ist die Qualität unserer Ausbildung, diesen Vorteil sollten wir nutzen und alles dafür tun, das Erreichen des Staatlichen Skilehrer so attraktiv wie möglich zu machen. Es sollte das Ziel sein innerhalb der nächsten 10 Jahre den 12-15% Anteil an Staatlichen Skilehrern deutlich zu heben.

Deswegen sollte so früh als möglich damit begonnen werden Rahmenbedingungen zu schaffen, die unsere Jugend dazu animieren die Ausbildung zum Staatlichen Skilehrer einzuschlagen, und zu beenden. Dazu zählt selbstverständlich auch die Aussicht auf ein finanzielles Auslangen. Je länger wir damit warten, desdo schwieriger wird es später werden sich gegen ausländische Anbieter durchzusetzen.
23 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 20:08 Uhr
peter kössler st.anton am arlberg
arbeitskräfte ersetzen herr walter ist gut.abgemachte verträge sollten aber auch von ihnen eingehalten werden,kenne die verträge zur genüge herr walter da ich auch ein sogenannter abgänger wie sie uns zirka 20 skilehrer einheimische aus st.anton bezeichnen, finde diese aussage sehr merkwürdig aus ihrem munde herr walter?der andrang auf die freien stellen zeigt weniger einheimische staatl.skilehrer aus unserem ort, dafür genug anwärter aus aller welt,ob dies der richtige weg ist herr walter?DIESER WEG WIRD KEIN LEICHTER SEIN FÜR SIE UND FÜR UNS TOURISMUSBETEILIGTEN.grüsse peter kössler aus st.anton im namen der ABGÄNGER.
22 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 18:52 Uhr
Franz Sumps
lieber freund jaybee,

ich versteh nicht was du meinst, versuch bitt so zu schreiben das alle verstehen worum es geht.

lg
21 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 18:50 Uhr
hf
@ schifranz - wen der richard walter vertritt habst wohl hoffentlich gemerkt oder? er will ja nur Macht, M acht und nochmal Macht,ein bekannter cafetier aus st.anton hat einmal gesagt - da wo normale menschen das herz haben - hat R.walter die geldtasche. da hat er nicht unrecht.
grüsse von hf
20 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 18:43 Uhr
jaybee
http://tirol.orf.at/stories/357054/

bei 170'000 geht sich ein dicker audi locker aus. da ist eigentlich kein weiterer kommentar mehr notwendig.
19 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 18:08 Uhr
Franz Sumps
die Kommentare des unter Richard Walter unterzeichnenden sind unangebracht und provozierend, was will der Kerl denn da in dieser Seite ?

Admin. schmeiss den da raus....der will ja nur dass da einige heisslaufen.

Kann mir wer sagen wer dieser Mensch eigentlich ist ? wen vertritt er ?
Wessen interesse vertritt er denn ??

lg
18 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 09:37 Uhr
nicola
übrigens habe ich einen Leserbrief an die TT geschrieben, der aber dis dato ohne Reaktion blieb. Deshalb möchte ich ihn euch zumindest hier gerne lesen lassen:

"Künftige Skilehrer kommen zu 90 Prozent aus dem Ausland - 135 Prüflinge holten ihr Anwärterdekret in St. Anton ab. Jugend unabkömmlich." Chronik, 30.12.2009, Susi Zangerl"

"Was hier hoch gelobt wird ist in Wirklichkeit ein Skandal! Wenn mit Schnellsiede-Kursen zur Erlangung der gesetzlich vorgeschriebenen Unterrichtsberechtigung, mit billigen Arbeitskräften der Arbeitsmarkt "bereichert" wird, brauchen sich die Zuständigen nicht zu fragen warum der heimische Nachwuchs wenig Interesse am Skilehrerberuf zeigt.

Es ist der geringe Verdienst und das Fehlen einer beruflichen Perspektive. Selbst wenn ein junger Mensch viel Zeit und Geld in die Ausbildung zum staatlichen Skilehrer investiert, bleiben seine Verdienstaussichten ziemlich gering. Es wäre wirtschaftlich auch gar nicht schlau, sich höher zu qualifizieren, da man als Ski-Hilfsarbeiter viel größere Chancen hat, einen Job zu finden; besonders wenn man sich mit geringen Ferialpraktikanten-Löhnen zufrieden gibt.

Für viele junge Leute, die es aus dem Ausland in die österreichischen Alpen zieht, mag die Aussicht sich einmal eine Skisaison mit einem Skilehrerjob zu finanzieren zwar recht attraktiv sein, dem Niveau eines Berufsstands, mit dem sich ganz Österreich gerne ziert, können derlei Praktiken aber mit bestimmter Sicherheit nur schaden."
17 Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 06:36 Uhr
fh
unser "mini berlusconi" schwebt in einer welt , fernab jeder realität
16 Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 23:08 Uhr
nicola
Ich finde die Aussage „180 neue Lehrkräfte, das ist ein guter Erfolg und zeigt uns, wie beliebt der Skilehrerberuf ist“ ziemlich überdenkenswert...

Der Begriff Beruf geht wohl auf das Wort Berufung zurück, ganz allgemein verbindet man mit dem Ausdruck Beruf zumindest eine intensive Ausbildung und fundierte fachspezifische Kenntnisse, die man den nur Job-qualifizierten eher nicht im gleichen Maße zusprechen würde. Der Beruf wird ganz allgemein, im Gegensatz zum Job, eher in einer langfristigeren Perspektive gesehen, und stellt einen entscheidenden Teil der persönlichen Lebensplanung und der Lebenszufriedenheit dar.

Nun ist anzunehmen, dass nur ein sehr, sehr geringer Anteil der jährlich „produzierten“ Berufsanwärter zum Skilehrer auch tatsächlich diesen Beruf in den Mittelpunkt der persönlichen längerfristigen Lebensplanung stellt. Vielmehr eröffnet diese Prüfung vielen jungen Leuten, die Möglichkeit auf einen Ferienjob oder einen Saisonjob in Ferienumgebung. Dass man mit ein paar Tagen Ausbildung nicht mit Managergehältern rechnen kann, dürfte allen klar sein, dafür wird man ja mit einer Arbeitsumgebung belohnt, in die andere in den Urlaub fahren.

So könnte man sagen, dass Skilehrerjobs zwar schon immer recht beliebt waren, dass es aber bedenklich wird, wenn hochgestellte Personen des Skilehrwesens langfristige Berufsziele und kurzfristige Job-Anreize verwechseln.

PS In meiner Kindheit war die Bezeichnung Aushilfslehrer für Aushilfen vorgesehen, damals hieß der Landeslehrer übrigens noch Hilfsskilehrer und einzig und allein der staatlich geprüfte Skilehrer durfte sich auch Skilehrer nennen....
15 Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 19:31 Uhr
hf
profitieren tut aber nur der richard walter und nicht die schilehrer
ganz klar bei den billigsten arbeitskräften - und der gast zahlt den vollen preis .
pikante zitate des richard walter werden demnächst nachgereicht !!!!

also dran bleiben
14 Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 19:03 Uhr
Abgänger
bärig
13 Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 18:54 Uhr
Richard Walter
180 neue Lehrkräfte, das ist ein guter Erfolg und zeigt uns, wie beliebt der Skilehrerberuf ist. Wir konnten von diesen neuen Kräften profitieren und die Abgänger ersetzen, die sich nicht an die abgemachten Verträge halten wollten. Der Andrang auf die freien Stellen zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg.
12 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 23:38 Uhr
nicola
@peter.r genau um die notwendige entscheidung geht es doch im klartext auf dieser website. darüber besteht doch für niemanden zweifel! die frage ist: wie kommt sie zustande und was können alle, die sie gerne und zwar rasch hätten, tun, damit sie in absehbarer zeit kommt? es geht darum die gründe zu formulieren. den einen mag die qualität, die in seinem berufsstand vermittelt wird berühren, den anderen ganz schlicht und einfach seine persönliche erwerbsfreiheit, einen dritten vielleicht die gleichheit vor dem gesetz (in der EU)...

@hf - natürlich wäre es wünschenswert, wenn es gesetze gibt, die dem ganzen berufsstand entsprechen. ein erster schritt ist übrigens in wien bereits getan. das ehemalige sogenannte skischulgesetz wurde umbenannt und neu verfasst. es heisst jetzt "gesetz über die unterweisung in wintersportarten". das bedeutet, dass nicht mehr die skischule sondern der skiunterricht, den alle qulaifizierten personen nun geben können, generell geregelt wird.

@all wenn wir uns alle im klaren sind, dass wir nicht gegen irgendwelche personen kämpfen brauchen, sondern schlicht und einfach um _unsere lehrberechtigung_ könnten wir ziemlich viel erreichen, denke ich...
11 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 21:55 Uhr
nico.n
wusste gar nicht dass unser präsident einen schwarzen balken im gesicht trägt,ahaa nun ist mir einiges klar geworden.gr nico
10 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 21:00 Uhr
peter.r
es muss nun eine entscheidung her sonst eskaliert alles,die probleme fangen bereits in einigen skiorten an,renomierte skiorte brauchen einheimische skilehrer denn nur diese können ihren ort am besten vermarkten.ist uns eigendlich klar das hier alles was bis heute gut funktioniert hat von einigen geldgierigen leuten vernichtet wird.der qualitätstourismus scheint zu bröseln,wenn diese herren dies auf ihre schultern der verantwortung nehmen bin ich neugierig wie es dann in zukunft mit unserem qualitätstourismus weitergehen wird.mann kann nur eines sagen.HERR VERGIEB IHNEN DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN.grüsse an alle
9 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 15:23 Uhr
hf
es kanns aber wirklich nicht sein -dass sich die herren Schischulleiter ihre eigenen gesetze machen
8 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 13:00 Uhr
nicola
da ich viel in unterschiedlichen skigebieten österreichs unterwegs bin, sehe ich das problem mit schlecht qualifizierten skilehrern, die sich mit wenig bezahlung zufrieden geben, nicht unbedingt als arlberg-spezifisch. es scheint, dass die vielleicht einmal gut gemeinte pflichtprüfung für jeden der skiunterricht erteilen möchte mit den ursprünglichen überlegungen zur qualitätssicherung nicht mehr viel zu tun hat.

wir stehen dem phänomen gegenüber, dass vielerorts strukturen des massentourismus aufrecht erhalten werden, obwohl dieser wohl kaum eine zukunftsperspektive mit attraktiven herausforderung bietet.

da eine gesetzesänderung, die dem selbständigen skilehrer das recht zur freien berufsausübung gibt, nach meinem dafürhalten nur mehr eine frage der (hoffentlich kurzen) zeit ist, wird sich wohl vieles ganz einfach von der nachfrage her regeln. im folgenden eines von vielen beispielen, die in skiforen immer wieder nachzulesen sind:

"Letztes Jahr, Januar, waren wir in der Skischule XXX, da haben mir 2 Tage gereicht, meiner Freundin allerdings überhaupt nicht. Ich will jétzt aber auch nicht behaupten das ichs nun kann. Wir waren im "Kinderkurs" drin, mit 4 Knirpsen von ner Klosterschule allesamt orig bayrische Buam. Die konnten schon Skifahren irgendwie, nur die Basics hatten gefehlt :roll: .
Naja als wir dann nach 2 tagen in ne andere Skigruppe nach XXX abgeschoben wurden die nen anderen Wissenstand hatten ging garnix mehr, meine Freundin "durfte" dann ohne Ski den Hang komplett runterlaufen, der Lehrer hatte ihr die Ski weggenommen. :-? Sie hat da oben regelrecht Panik bekommen und dann ging garnix mehr. Allein wollt ich sie auch nicht lassen und bin auch ausgestiegen.

Nun such ich auch schon verzweifelt nach ner Empfehlung für ne AngsthäsinenSkischule die das gut rüberbringt vielleicht besser sogar mit der Kurzskimethode, da da oben aufm XXXjoch nich wirklich was mit Schneepflug geht, empfand ich zumindest.
Sie überlegt sogar evtl Einzelunterricht zu nehmen wenns in nem vernünftigen Kostenrahmen bleibt."

was ich damit sagen will - es bringt wahrscheinlich nicht viel irgendjemanden persönlich anzugreifen und irgendwelches öl ins feuer zu giessen. es geht vielmehr darum, dass alle, die sich vom momentanen system benachteiligt fühlen schlicht und einfach gemeinsam für mehr qualität eintreten und sich ihr selbstvertrauen als "gute skilehrer" ja nicht nehmen lassen!
7 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 11:34 Uhr
er
meingott herr walter zigns halt endlich den huat wi ihr freund der gschentner des a in der politik machn muas.gians nach afrika oder woas der gugug wo hin und lassns ins insern friedn.gr er
6 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 08:32 Uhr
Fahrner h
ich habe auch kein problem damit meinen namen bekannt zu geben
kommentar entspricht der wahrheit
5 Dienstag, den 05. Januar 2010 um 08:08 Uhr
Fahrner Helmut
Das , was derzeit mit den einheimischen schilehrern in st.anton am arlberg von seiten des richard walter aufgefürht wird , sind - milde ausgedrückt, praktiken wie im osten vor dem mauerfall .

einheimische top lehrer werden hinaus geekelt um billigen ausländischen
"aushilfslehrern" platz zu machen, nur aus gewinnmaximierung - und das auf grund und boden der einheimischen lehrern. so nicht !!! lieber ritschi
helmut fahrner St.Anton
4 Samstag, den 02. Januar 2010 um 14:55 Uhr
admin
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Wir bitten darum Kritik an exponierten Personen des Skischulwesens sachlich zu formulieren... Aus rechtlichen Gründen wurde ein Bild geschwärzt
3 Samstag, den 02. Januar 2010 um 13:52 Uhr
pr
danke lieber richard für deinen unglaublichen einsatz.bin stolz auf dich, hätte nie erwartet dass sie so guat sein.danke lieber richard danke tausend mal danke fürs landl tirol ein unglaublicher einstz muas i sagn danke lieber richard bin stolz auf di danke richard.
2 Samstag, den 02. Januar 2010 um 00:36 Uhr
nicola
Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch allen 135 Prüflingen die sich ihr "Dekret" abholen durften! Mögen all eure Hoffnungen erfüllt werden, sich die vermeintlich besten Skischulen der Welt als annehmbare Ferialjob-Umgebung zumindest in den nächsten Wochen bewahrheiten und euch in den tollsten Skigebieten (die ihr euch halt vorstellen könnt,) mit eurem neuen KnowHow verdientes „gutes“ Geld in jeder Beziehung Freude machen; zumindest hoffentlich ausreichen, die Frustausgaben abzudecken. Bedenkt aber immer, dass ihr ab sofort Vorbilder seid, besonders beim Aussteigen aus Skiliften.*ggg*

Jenen die gestrauchelt sind zum Trost: die Deutschkenntnisse in Bewegungslehre lassen sich mit akribischem Vokabeltraining und Nachhilfeunterricht auch in eurer Heimat und ohne Berge und Schnee beim nächsten Antritt bestimmt leicht ausgleichen. Die Herren der Prüfungskommission sind ohnehin leicht zu begeistern und haben für den nächsten Kurs bestimmt die weiße Fahne noch gerne im Ski-Hosensack bereit und diesen auch für anderes offen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die ihr euch schon am Anfang eurer Laufbahn sogar mit der Sicherheit beim _Ein_steigen in Skilifte beschäftigen musstet *g*, viel Zeit, Geld und vor allem Engagement in das Erlernen eines Berufs investiert habt vor allem eines zum Jahresbeginn: seid zuversichtlich, haltet durch! Diese kolportierten 1663 Zeichen Quatsch lassen Rückschlüsse auf eine ziemliche Ratlosigkeit zu...
1 Freitag, den 01. Januar 2010 um 18:47 Uhr
Salzburger
Im geschäftigen Treiben der Vorweihnachtszeit habe ich in des Strassen meines Heimatorts sicherlich 40 Skilehrer in der Uniform der hiesigen Skischule gesehen. Es war kein einziges bekanntes Gesicht dabei.
Ich bin seit 18 Jahren hier Skilehrer.

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