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Montag, den 14. September 2009 um 17:00 Uhr

Qualität ohne Ausbildung ?

 

Nirgendwo in der Welt hat das Skifahren einen derartig hohen Stellenwert wie in Österreich.
Nirgendwo wird man im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung so viele gute Skifahrer finden wie bei uns.
Warum arbeiten dann so viele Ausländer mit geringster Ausbildung ( Landeskilehreranwärter wenn überhaupt ) in unseren Skischulen ? Die Qualität sinkt und sinkt ...

In vielen Skischulen ist es schon ganz normal, daß die Skilehrer wenn sie privat fahren nicht mit der Skilehreruniform fahren dürfen. Dies nicht um die Kleidung zu schonen sondern weil ein Großteil der Lehrer so schlecht fährt daß es den Skischulleitern peinlich ist.Warum arbeiten immer weniger Österreicher als Skilehrer?

Weil der Skilehrer schlecht bezahlt wird. Ein Österreicher arbeitet lieber als Liftler oder sucht sich einen Ganzjahresjob anstatt 3 Monate für 800 Euro zu arbeiten und anschließend erst wieder ohne Job dazustehen.

Einzig in den sogenannten Topfskischulen (Tirol/Vorarlberg) ist der Anteil an vollausgebildeten Staatlichen Skilehrern höher. Warum ? Weil die Bezahlung besser ist.

Allerdings sind die Tage der Topfskischule gezählt. Die Tiroler und Vorarlberger Gebietskrankenkasse haben das  " Modell Topfskischule " aufgekündigt.  mehr zu diesem Thema

Die Qualität muß gehoben werden und zwar gesetzlich.
In allen anderen Alpenländern wie in der Schweiz, Italien, Deutschland oder im äußerst  restriktiven Frankreich kann jeder staatliche Skilehrer auch selbstständig arbeiten - ohne Sammelplatz und Büro.
Ergebnis : Es gibt ungleich mehr Staatliche Skilehrer -  fast Alle sind Inländer.

Dies sollte auch in Österreich möglich sein .

Damit keine Mißverständnisse aufkommen - Die Forderung nach mehr österreichischen Skilehrern hat nichts mit einer ausländerfeindlichen Haltung zu tun. Im Gegenteil - ausländische Kollegen beleben das Arbeitsklima und bereichern jeden Skischulstamm. Allerdings sollten diese Kollegen Profis und mehrheitlich Inhaber der ISIA-Card sein - also ein Niveau entsprechend dem Staatlichen Skilehrer aufweisen können bestätigt durch Euro Test oder ISIA Test .

Auch das Verhältnis zwischen In und Ausländern sollte ausgewogen sein. Ein Ausländeranteiil von 60 % kann nicht das Ziel sein. Wenn der Skischulleiter seine morgendlichen Besprechungen in Englisch abhalten muß weil ihn sonst niemand versteht ist was faul.

 

 
Kommentare (5)
5 Samstag, den 30. Januar 2010 um 13:42 Uhr
HERBERT D.
tauscht doch endlich diesen präsidenten richard walter aus.gr herbert
4 Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 21:12 Uhr
falkner
wir brauchen einheimische skilehrer für unsere gäste und keine die nicht einmal wissen wie man ins tal hinunter kommt.mit diesen skilehrern fahren wir ins tal zu diesem bündel gehöhrt auch die hotelerie das lassen wir uns nicht mehr gefallen wenn ein mensch der kein herz hat alles zu vernichten weis.stalin hätte genauso wie dieser mann richard walter gehandelt.
3 Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 15:42 Uhr
pyhrnpriel
Geschäftsführer - gekaufte Berechtigung, ...!?!?
2 Freitag, den 15. Januar 2010 um 17:12 Uhr
wow, wie geht denn des ?
1 Freitag, den 15. Januar 2010 um 16:52 Uhr
pyhrnpriel
Qualität sinkt - es gibt bereits Schischulen in denen nicht einmal die Schischulleiter staatl. gepr. Schilehrer sind!

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