Wofür steht die Interessensgemeinschaft der Staatlichen Skilehrer ?



Wir leben in einer Demokratie und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung - dieses Recht nehmen wir wahr. Diese Seite ist das  offizielle Organ unserer Gemeinschaft welches von diesem Recht Gebrauch macht.

Um in einer Demokratie etwas zu bewirken ist es notwendig sich zu organisieren.  Eine Interessensgemeinschaft zu bilden ist also die Vorraussetzung um gehört zu werden. Die Stimme eines Einzelnen hat kein Gewicht - die Stimme einer Organisation sehr wohl.

Diese Seite ist gleichzeitig die Registrierungsstelle für die Staatlichen Skilehrer und  Diplomsnowboardlehrer. Wir bitten Euch von diesem Recht Gebrauch zu machen.

Die Interessensgemeinschaft der Staatlichen Skilehrer und Diplomsnowboardlehrer sieht sich als Stimme  des einfachen Staatlichen Skilehrers und Diplomsnowboardlehrers und somit als Gegenpol zur Lobby der gewinnoptimierte Großschischule.

Die Mitgliedschaft ist anonym, die Daten unserer Mitglieder sind nicht öffentlich einsehbar.Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit uns öffentlich auf der Internetplattform Facebook zu unterstützen.

Unser Blick ist in die Zukunft gerichtet also auf die nächsten 10 - 20 Jahre.  Wir beschäftigen uns mit Strukturen weniger mit  Personen oder Personalpolitik.

Qualitativ hochwertiger Unterricht kann nur durch höchstausgebildete Lehrkräfte gewährleistet werden. Da im bestehenden System die Beschäftigung von Staatlichen Skilehrern und Diplomsnowboardlehrern nicht mehr in ausreichender Zahl  möglich ist,  ist es notwendig neue gesetzliche Wege zu gehen um sicher zu stellen, daß unsere Gäste nicht nur von Hilfskräften unterrichtet werden.

Darüberhinaus ist es in EU-rechtlicher Hinsicht  notwendig den Mindestanteil an höchstausgebildeten Lehrkräften gesetzlich festzulegen, da es ansonsten ausländischen Skischulen offen steht, den Unterricht ausschließlich durch Hilfskräfte durchführen zu lassen.

Auch aus ökonomischen Gründen ist es notwendig die Skischullandschaft flexibler zu gestalten. So liegt es nahe die Bestimmungen dahingehend zu ändern, daß Topfskischulen, Kleinskischulen, Spezialisierungen in Bereichen wie Privatunterricht, Rennlauf, Freestyle/Park, Freeride und Kinderunterricht praktisch ermöglicht werden.

Die Anforderung an einen Skischulbewillungswerber ein Mindestangebot, also Gruppenunterricht im klassischen alpinen Schilauf in allen Leistungsklassen, Gruppenunterricht im Snowboardfahren sowie Gruppenunterricht für Kinder im klassischen alpinen Schilauf und im Snowboardfahren anbieten zu müssen, macht es unmöglich neue Strukturen zu schaffen.

Die Anforderung an einen Skischulbewillungswerber Verfügungsrechte für Büro und Sammelplatz nachweisen zu können ist wiederum eine Beschränkung die es unmöglich macht im kleinen Rahmen zu arbeiten. Mietkosten für Büro oder Sammelplatz können erst durch einen Skischulbetrieb von etwa 15-25 Lehrern erwirtschaftet werden ist also faktisch gleichzusetzen mit einer gesetzlichen Anordnung zur Mindestestgrösse.

Österreich ist das einzige EU-Land , in dem einem Staatlichen Skilehrer (Euro Test Niveau)  die selbständige Berufsausübung gesetzlich untersagt wird.

 

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Kommentare (7)
7 Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 20:03 Uhr
Latin A
Jedes Recht wird erstritten - das wissen die Juristen - Zivilcourage ist gefordert und die Bereitschaft, sich auf rechliche Auseinadersetzungen einzulassen. Wir dürfen nicht darauf hoffen, dass man die SSG(ausgenommen Wien!!!) nach den Bedürfnissen unserer Berufsgruppe gestalten wird!Da gibt es zuviel Einfluss der Mächtigen im Tourismus. Als geprüfter Schilehrer mit Alpinausbildung und nunmehr mehr als 30 Jahren Erfahrung darf ich in Wien,etwa auf der Hohen Wand Wiese Anfänger unterrichten,in Salzburg aber nicht.Welche Argumente sprechen dagegen ? Sicherheit? Qualität ?
Wie können solche SSG argumentiert werden? Wir brauchen ein klares Berufsbild -eine einheitliche Definitione des Berufes
6 Samstag, den 03. Dezember 2011 um 12:48 Uhr
Latin A
Was bisher an Reformen durgeführt wurde ist ok - aber noch lange nicht genug - einheitliche Regelungen sind gefragt - Bundesländer, länderübergreifend.Schierlebniss wird im Internet verkauft,im Package,mit Reisebegleitung uva. - in Tirol möglich,warum nicht auch in Salzburg?
Ok- wir fahren wieder nach Kitzbühel-ist einfach lächerlich, wie man sich an den Märkten vorbeireformiert !
Grüße an Euch Alle
5 Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 11:08 Uhr
deutscher skitourist
ich habe erst vor kurzem von dieser in europa einmailigen situation erfahren. normalerweise wird ein lernwilliger skifahrer aus deutschland nie von diesen hintergründen erfahren...und da liegt glaube ich auch ein großes problem. denn wer weiß schon das er in einer skischule anrecht auf einen staatlich geprüften skilehrer hat? doch wohl nur die wenigsten. wenn ihr den touristen dieses thema näher bringen und aufklärung betreiben würdet, würde sich vielleicht einiges ändern. ich jedenfalls werde ab jetzt immer fragen welche ausbildung mein skilehrer genossen hat...und dafür meinen dank und grüße an den schifranz...wir sehen uns im februar.

gruß ingo
4 Montag, den 22. Februar 2010 um 10:05 Uhr
Medulin
Eine sehr gute Seite,
welche Aktionen wurden seit Oktober durchgeführt?
Die Saison ist ja schon wieder fast vorbei!
Bin für eine klage,mit einen EU Spezialisten.(Selbst-ständiger Status)
Verstärkte Kontrollen der Grossschischulen, aber nicht durch den Schischulverband!!!!!
3 Freitag, den 30. Oktober 2009 um 21:20 Uhr
Georg Ager
Vielen Dank für die Nachricht,

stimme in allen Punkten zu, ihr sprecht mir aus dem Munde!
wir müssen was ändern und zwar rasch!!!
2 Freitag, den 30. Oktober 2009 um 17:25 Uhr
Aceberharter
es scheint wir haben auch gegner in unseren reihen...
1 Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 21:18 Uhr
skilehrer
gottverdammte skilehrer

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